Predigten der LUKAS GEMEINDE

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Predigten

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00:00:06: Die Predigt heute ist besonders für alle Grübeler, Zweifler und Pessimisten unter uns.

00:00:14: Wenn du zu uns gehörst und dich plagen gerade Zweifel am Glauben oder du bist hier und schaust dir das seit paar Wochen an und du würdest so gerne dein ganzes Glaubem an Jesus Christus setzen aber du grübelst ob das wirklich alles so sein kann Und du fragst dich, ob Gott ein Pessimisten wie Dich, dem es so schwer fällt zu vertrauen und zuversichtlich zu sein.

00:00:39: Ob der Dich wirklich leben kann?

00:00:41: Dann bist Du heute hier richtig!

00:00:44: Wir Christen haben vor zwei Wochen das größte Fest unseres Glaubens gefeiert nämlich Ostern.

00:00:49: Und Ostern hat das Zentrum von Ostern Das Zentrum, Dankeschön.

00:00:55: Von ist die Botschaft das Jesus Christus lebt und dass er von den Toten auferstanden ist?

00:00:59: Dass der Sohn Gott das in den Tod gegangen ist und dann aber am Ostermorgen wieder auferstand.

00:01:05: Und wer es glauben kann und wer da sein Leben drauf bauen kann, der hat natürlich einen riesigen Reichtum!

00:01:11: Weil er weiß, Jesus lebt – und er begleitet mich durchs Leben.

00:01:14: Ich darf mit ihm reden und ich darf mit dem rechnen und etwas von seiner Liebe und Kraft, deiner Weisheit und Führung immer wieder neu

00:01:22: erleben.".

00:01:24: Aber dann gibt es auch die, für die hat das irgendwas ziemlich Unglaubliches.

00:01:29: Die haben schwer damit das zu glauben, die ringen damit oder scheitern auch manchmal daran, das Glauben zu können von den Toten auf verstehen?

00:01:38: Jesus lebt ewiges Leben.

00:01:41: ihn kann man heute noch erleben.

00:01:44: Kann das alles wirklich so sein?

00:01:46: ist das wirklich so?

00:01:49: Ich möchte heute mit euch über einen Menschen reden und ihn euch vorstellen, der drei Jahre lang ziemlich eng mit Jesus zusammen unterwegs war und eigentlich alles mit ihm zusammen erlebt hat.

00:02:01: Und den am Ende hat er auch sterben sehen und dann die Nachricht hört dass Jesus von den Toten auferstanden ist und damit riesige Probleme hat.

00:02:09: Er kann es einfach nicht glauben!

00:02:11: Er will es nicht glauben.

00:02:13: Ich bin bei euch über Thomas reden.

00:02:16: Wir wissen am meisten von Thomas über Johannes, einem anderen engen Freund von Jesus, der ein Buch über Jesus geschrieben hat.

00:02:24: Das Johannes-Evangelium und er erzählt uns ein bisschen was von ihm.

00:02:29: Und ich möchte euch den Präzix vorlesen.

00:02:31: Da steht Johannes zwanzig die Verse vierundzwanzig bis neunundzwantzig.

00:02:36: ihr könnt selber mitlesen oder auch oben mit verfolgen.

00:02:40: folgendes steht da Ach so, wir sind in nachösterlichen Zeit muss man noch sagen.

00:02:48: Jesus war jetzt von den Toten auferstanden.

00:02:50: er fängt sich an den Leuten vorzustellen.

00:02:53: Pfingsten steht noch aus.

00:02:54: das ist der Setting Als Jesus kam was Thomas genannt der Zwillinge einer aus dem Kreis der zwölf nicht dabei gewesen und die anderen Jüngern erzählten ihm aber hey!

00:03:06: Wir haben den Herrn gesehen.

00:03:10: Thomas sagte zu ihn niemals werde ich das glauben.

00:03:14: da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an sein Händen sehen Und sie mit meinem Finger fühlen.

00:03:19: meine Hand in seine Seitenwunden lege, legen sonst nicht.

00:03:25: Eine Woche später waren die Jünger wieder im Haus versammelt und Thomas war bei ihnen.

00:03:30: Die Türen waren abgeschlossen.

00:03:34: Jesus kam, trat in ihre Mitte und sagte Frieden sei mit euch!

00:03:40: Dann wandte er sich an Thomas und sagte leg deinen Finger hierher und seh dir meine Hände an streck deine Hand aus und leg sie in meine Seitenwunde und sei nicht mehr unglaublich, sondern Glaube.

00:03:55: Der antwortete Thomas mein Herr und mein Gott.

00:04:02: Jesus sagte zu ihm du glaubst weil du mich gesehen hast.

00:04:05: Freuen dürfen sich alle die mich nicht sehen und trotzdem

00:04:09: glauben.".

00:04:12: Soweit der Text von Johannes.

00:04:13: ich will mit euch reden über den pessimistischen ungläubigen Thomas zwei ins Vesus mit Thomas umgeht und drittens den Apostel.

00:04:23: Also wir wissen, Thomas gehört zum engsten Kreis der zwölf Freunde des Zwölf Finger von Jesus und bekannt geworden ist unter dem Stichwort der Ungläubige Thomas oder auch Thomas der Zweifler was eben auf diesen Predigtext zurückgeht das Thomas nicht glauben will dass Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist.

00:04:43: Man weiß jetzt nicht wahnsinnig viel über Thomas Persönlichkeit aber ich glaube er war einfach ein ganz typischer Pessimist.

00:04:51: Ein Pessibist ist da jemand, der wenn irgendwas passiert oder wenn irgendein Ereignis auf einen zukommt.

00:04:56: Dass man sich das anschaut alle möglichen Überlegungen anstellt und am Ende davon ausgeht dass es mit in der Katastrophe endet.

00:05:04: Optimisten denken typischerweise wird schon werden.

00:05:08: Und Pessimisten würden es auch total gerne denken.

00:05:11: aber die denken eigentlich Es wird schief gehen natürlich!

00:05:15: Es wird schon schiefgehen.

00:05:17: Es gibt so eine Szene in Johannes Elf wo was über Thomas berichtet wird, was da gut reinpassen könnte.

00:05:23: Weil Jesus ist in Judea einer Gefangennahme kurz gerade noch zu entkommen und ist dann erstmal weggegangen.

00:05:30: und dann erzählt er seinen Freunden das er jetzt wieder zurück nach Judea ziehen möchte.

00:05:34: Und als er seinen Freundensennplan erzählt, was sagt Thomas dazu den anderen?

00:05:39: Ja!

00:05:40: Lass uns mit Jesus nach Judeas gehen und dort mit ihm sterben.

00:05:46: Natürlich, Thomas geht von der Katastrophe aus.

00:05:48: Natürlich vom Worst Case!

00:05:50: Es wird grässlich werden.

00:05:51: nicht nur stirbt Jesus wir alle werden sterben aber trotz allem Katastrophen denken er plädiert und das ist irgendwie schön zu sehen.

00:06:02: er plädiert trotzdem dafür mitzugehen denn Tomas hatte trotz aller Grübeleien sich jesus mit allen Konsequenzen ausgeliefert Und zugespitzt wollte lieber mit Jesus sterben als ohne ihn zu leben.

00:06:19: Diese tiefe Verbundenheit, die spürt man auch in einer anderen Stelle in Johannes XIV.

00:06:23: Jesus da mit seinen Jüngern zusammen und erzählt ihn das er zu seinem Vater den Himmel gehen wird und dass sein Vater ein großes Haus hat wo es ganz viele Wohnungen gibt und dass er nach zu seinem Vater gehen wird um dort diese Wohnung für sie fortzubereiten.

00:06:37: Und wenn du mal Trost und Hoffnung brauchst kannst du Johannes XV lesen tut einem richtig gut.

00:06:42: Johannes erzählt dann weiter wie Jesus folgendes sagt... dann werde ich wiederkommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid wo ich bin.

00:06:55: Den Weg der dorthin führt, wo ich hingehe den kennt ihr

00:06:58: ja.".

00:07:00: Herr sagte Thomas wir wissen noch nicht einmal wo du hingehst.

00:07:04: wie sollen wir denn den Weg dorthIN kennen?

00:07:07: Worauf Jesus dann diese berühmten Worte sagt Ich bin der Weg Und ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben und niemand kommt zum Vater außer durch mich.

00:07:18: Aber schauen wir mal kurz den Thomas an.

00:07:20: Thomas kriegt richtig Panik.

00:07:23: Was, Jesus?

00:07:24: Du gehst weg!

00:07:25: Du bist dann auf einmal nicht mehr

00:07:26: da?!

00:07:27: Du verlässt uns und wir können dich

00:07:28: mitkommen?!

00:07:30: Wir wissen nicht mal wo du hingehst!

00:07:32: Wie sollen wir denn da

00:07:33: hinkommen?!

00:07:34: Thomas hängt an Jesus und er sieht schwarz!

00:07:36: Er denkt sich

00:07:36: was?!

00:07:37: Jesus ist nicht mehr hier, es geht gar nicht... Als Jesus gestorben ist sind wirklich die schlimmsten Befürchtungen von Thomas eingetroffen.

00:07:47: jetzt nähern wir uns auch unserem Text.

00:07:49: Die Katastrophe ist Wirklichkeit geworden.

00:07:52: Hätten sie mal auf ihn gehört wird er denken.

00:07:55: Habe ich doch gesagt!

00:07:59: Die anderen Jünger sind nach dem Desaster zusammengeblieben und haben gemeinsam ihre Wunden geleckt, zusammengetrauert.

00:08:06: Thomas ist nicht dabei gewesen.

00:08:07: Warum wissen wir nicht?

00:08:08: Wahrscheinlich weil die Sache mit Jesus fühlen einfach durch war.

00:08:11: Jesus war weg also Ende aus.

00:08:14: Vielleicht wollte er auch einfach mit seinem Schmerz alleine sein, vielleicht wollte er sich einfach bemitleiden, sich in Unglück wälzen.

00:08:24: Irgendwann kommen die Jüngern zu ihm seine anderen Freunde Und es spudelt nur sie heraus.

00:08:30: Ey, wir haben den Herrn gesehen!

00:08:32: Jesus ist bei uns gewesen, Jesus lebt, Wir haben mit ihm

00:08:35: geredet.".

00:08:38: Was antwortet Thomas?

00:08:40: Niemals werde ich das glauben.

00:08:43: Kein Fall.

00:08:44: Da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an sein Händen sehen und Sie mit meinem Finger berühren um meine Hand in meine Seine Seitenwunde legen.

00:08:51: Sonst glaube ich das nicht.

00:08:54: Thomas sagt seinen Freund, nö, glaub mir nicht So musst du erst mal bringen, wenn deine Freunde dir was erzählen von was sie wirklich überzeugt zu sagen.

00:09:03: Du kannst ja viel erzählen.

00:09:05: Glaube ich dir nicht.

00:09:08: Die Nachricht war so schön um wahrzusehen.

00:09:10: und was sagen sich Grübler Zweifel und Pessimisten?

00:09:13: Sich lieber später freuen als schon wieder enttäuscht zu werden.

00:09:19: Und mehr ehrlich wie kann das sein?

00:09:21: Wie kann jemand von den Toten auferstehen?

00:09:23: Er braucht Beweise!

00:09:24: Es muss klarer sein er kann es nicht glauben.

00:09:30: Bevor wir weitermachen... ...wie stark bitte ist es dass Johannes diesen Thomas mit all seinen Ecken und Kanten Zweifel unglauben, das dir den aus seinem Bericht nicht weggelassen hat.

00:09:43: Okay wenn ich jetzt Thomas gewesen wäre, jetzt hätte ich mich wahrscheinlich hinterher beschwert.

00:09:46: Ey musst du das hier wirklich sein?

00:09:48: Komm mir jetzt nicht ganz so gut weg!

00:09:51: Aber so war es halt.

00:09:53: Thomas ist in dem Moment total überfordert.

00:09:55: Er kann es nicht glauben, er will es nicht glaube was seine Freunde da aber zählen.

00:09:59: Es ist mir echt... Ist ihm jetzt gerade mal egal?

00:10:03: Und für jeden von uns, der Zweifel hat oder der Zweife kennt ist es doch so gut erst mal zu wissen dass das Zweifen und Unglauben zum Glauben gehören.

00:10:12: Dass die Menschen aus der Bibel damit auch zu tun haben.

00:10:17: Bei Thomas hat immerhin drei Jahre lang mit Jesus begleitet alles gesehen Alles miterlebt.

00:10:23: Die Auferstehung war angekündigt Aber als Jesus stirbt ist das einfach wie weggeblasen.

00:10:31: Und so ist es bei uns auch, selbst nach einem starken Glaubensbeginn und vielleicht schon vielen Erfahrungen und Erlebnissen muss sich auch unser Glaube immer wieder mal neu bewähren.

00:10:41: Es muss Stand halten!

00:10:44: Es gibt Tage da stehen vielleicht auch für den erfahrenen Christen plötzlich die Dinge wie auf der Kippe.

00:10:52: Wenn Gott nicht unseren Erwartungen entspricht oder wenn Dinge passieren, die wir nicht verstehen oder wenn wir Dinge lesen von Dingen hören, dann werden wir selbst Grenzerfahrung machen.

00:11:03: Letzte der eine oder andere jetzt mehr Zweifel als die Andere.

00:11:07: Aber was ich sagen möchte, wir brauchen uns als Christen vor Zweifeln nicht zu fürchten!

00:11:12: Oder ganz schnell mal verdrängen darf ich nicht, darf ich mich?

00:11:16: Genauso wenig müssen man ihnen kultivieren, sagt die Motto.

00:11:19: Ich bin halt ein Zweifler.

00:11:22: Ich ziehe immer alles in Zweifels.

00:11:23: so kann man nicht leben.

00:11:25: Aber weißt du, wir dürfen uns unseren Zweifell eingestehen Wir dürfen lernen damit umzugehen.

00:11:32: Glauben und Zweifelen das gehört manchmal auch ein bisschen zusammen.

00:11:40: Zweitens, wie geht Jesus mit Thomas um?

00:11:44: Es vergeht eine Woche.

00:11:47: Eine Woche in der nichts passiert.

00:11:51: Jünger sind immer noch zusammen und dieses Mal ist Thomas auch dabei.

00:11:57: Und plötzlich steht Jesus wieder im Raum ganz plötzlich.

00:12:00: Ganz plötzlich steht er in ihrer Mitte und sagt hey Frieden!

00:12:04: Frieden sei mit euch.

00:12:07: Dann wendet er sich Thomas zu und er spricht ihn direkt an legt deine Finger hierher und sieht dir meine Hände an, streckt deine Hand aus und legst ihn in meine Seitenwunde.

00:12:21: Und sei nicht mehr unglaublich sondern

00:12:23: glaube.".

00:12:26: Es krass!

00:12:27: Jesus wusste Bescheid.

00:12:31: Jesus kannte den Thomas und er kannte auch sein Zweifel.

00:12:36: Er wusste sogar was der den anderen gesagt hatte.

00:12:39: Und interessanterweise disqualifizierte ihn aber deswegen nicht.

00:12:43: Er sortiert ihn da auch nicht aus Er lässt ihn nicht durchfallen und sagt er dann halt nicht, sondern er schenkt ihm genau das was Thomas braucht um auch glauben zu können.

00:12:54: Um uns zu diesem jünger Kreis dazu zu gehören, um auch diesem Auferstanden begegnet zu sein.

00:13:00: Und wie reagiert Thomas?

00:13:01: Thomas sieht Jesus und der muss gar nicht mehr seine Hände in die Wunden legen.

00:13:05: Er muss es gar nicht spüren.

00:13:06: Es reicht!

00:13:07: Jesus steht da und Jesus lebt.

00:13:10: und dann schenkte er diesen Jesus Ein wunderschönes Bekenntnis, ein bekenntnisvoller Staunen.

00:13:15: Ein bekennensvoller Anbetung.

00:13:17: Er sagt Jesus mein Herr und mein Gott!

00:13:23: Thomas hat es jetzt nicht als dogmatische Aussage formuliert obwohl es eine richtige dogmatisch Aussage ist.

00:13:28: Sonst ist einfach ein Bekenntnisses des Herzens.

00:13:31: Jesus du bist ja tatsächlich von den Toten auferstanden Und Du bist hier wirklich der Du behauptet hast zu sein.

00:13:37: Du bist wirklich her.

00:13:38: Du bis Gott denn das kann kein anderer.

00:13:42: Aber du bist nicht nur Herr und Gott.

00:13:44: Du bist mein Herr!

00:13:46: Und du bist mein Gott.

00:13:48: Weißt du, ihr kommt beides zusammen?

00:13:49: Anders als kann Thomas die Realität der Auferstehung wirklich begreifen?

00:13:54: Er checkt es.

00:13:54: Jesus ist wirklich auferstanden und gleichzeitig vertraute ihm sein Leben an.

00:14:01: Jesus, du bist Mein Herr.

00:14:04: Jesus so bist mein God.

00:14:08: Was lernen wir hier?

00:14:10: was dürfen wir mitnehmen?

00:14:14: Jesus kennt unsere Zweifel Und er kennt doch unseren Unglauben.

00:14:20: Er kennt auch die Grundstruktur deiner Persönlichkeit, welche immer du auch hast und er weiß wie er einen Weg zu dir finden kann um dein Glauben zu stärken, um dir glauben zu ermöglichen.

00:14:36: Wisst ihr das Ding ist?

00:14:36: keiner von uns kann selber von sich ausglauben?

00:14:40: Keiner kann von sich mit Gewissheit an die Auferstehung Jesu glauben!

00:14:44: Was wir brauchen und worauf wir angewiesen sind sind, dass es das Gott uns entgegenkommt.

00:14:50: Wie bei Thomas?

00:14:51: Jesus kommt ihm entgegend und er hilft ihm, dass Thomas glauben kann!

00:14:57: Er stellt sich vor als der Christus, als der Auferstandene.

00:15:02: Unsere Aufgabe ist es mit unseren Fragen einwenden Themen nicht auszuweichen, nicht wegzulaufen, nicht aufzugeben sondern wie Thomas in der Mitte seiner Freunde zu bleiben die geglaubt haben, die Jesus schon begegnet waren Nicht sich auszuwechseln und zu sagen, da bin ich halt weg.

00:15:22: Ich gehöre nicht mehr dazu, sondern zu bleiben!

00:15:24: Und ich glaube das ist was wir von Thomas lernen und was wichtig ist.

00:15:27: Weil es dir der Thomas sehr sympathisch ist weil du dich in ihm wieder findest oder weil du einen Freund oder ein Partnerin hast die genauso ticken.

00:15:34: hier ist was sie von Thomas Lernen können nämlich dass Gott in der Regel In der Gemeinschaft der Christen auftaucht und sich offenbart.

00:15:44: In der Regel taucht Gott in der Gemeinde auf, da ist er zu finden.

00:15:48: Da ist er plötzlich da!

00:15:50: Jesus hat es mal so gesagt wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter ihnen.

00:15:56: Paulus sagt an einer anderen Stelle das ist der Glaube aus der Predigt kommen.

00:16:00: man muss also des Wort Gottes hören sich sagen lassen Die Psymon sagen, dass Gott im Lobreich seines Volkes wohnt.

00:16:07: Also wenn es vor die Familie Gottes anbetet, das Gott da irgendwie anwesend ist, dass er da irgendwas macht, dass man ihn da finden kann?

00:16:15: Wenn du als so Gott begegnen willst und Fragen und Zweifel hast oder von Unglauben geplagt bist dann ist Gemeinde der richtige Ort für dich!

00:16:25: Und weißt Du ich möchte es Dir sogar persönlich sagen... Wenn Du hier bist mit Deinen Anfragen und Zweifen und Einwänden Dann gehörst Du direkt in unsere Mitte dann gehörst du zu uns.

00:16:40: Du bist Teil von uns, wir wollen dass du hier bist und wir halten das mit dir gemeinsam aus.

00:16:46: Manche Unklarheit, manche Sehnsucht!

00:16:49: Und wir beten füreinander und wir diskutieren auch manches Miteinander und hören aufeinander und wollen einander verstehen und helfen uns vielleicht auch eine oder andere Stelle.

00:16:59: aber du mit deinen Zweifeln, mit dein Einwänden, mit deinen Fragen.

00:17:02: ey du bist uns willkommen, du gehörest hierher.

00:17:07: und lass es mich uns als ganzer Gemeinde sagen Wenn der Zweifel der Pessimist und Grübler in die Mitte der Gemeinde gehört, dann heißt es das unsere Aufgabe ist uns ihm zuzuwenden, ihn teils hinzulassen.

00:17:21: Durchzutragen auch auszuhalten.

00:17:23: Sondern man ahnt, dass es manchmal auch gar nicht so leicht sein kann.

00:17:27: Ich stehe mir vor wie dieser Woche wo nichts passiert ist dem Thomas immer wieder gesagt haben Tomas warum glaubst du mir denn nicht?

00:17:32: Ich bin ja nicht blind!

00:17:34: Wir haben mit ihm geredet wir haben mit ihnen gesprochen glaub doch.

00:17:36: und Thomas sagt ne mach ich nicht.

00:17:38: Das Auszuhalten Das menschliche, diese Spannung auszuhalten ist gar nicht immer so leicht.

00:17:43: Aber so ist es halt und wir lernen das miteinander.

00:17:47: Und die Gemeinde gehören zu überzeugten genauso wie die Suchenden und die verunsicherten.

00:17:53: Möglicherweise gehörst du heute in dir eine Gruppe und morgen schon in die andere!

00:17:57: Und es ist gut was wir einander haben.

00:18:01: In der Gemeinschaft der Christen offenbart sich Jesus in der Regel.

00:18:07: Weißt Du einige von uns?

00:18:10: Die bekommen von von Gott einen Glauben geschenkt, der ist so rein und so leicht und so stark wie man es sich nur wünschen kann.

00:18:17: Die glauben um Bams alles klar!

00:18:20: Und andere zweifeln sich zur Glaubensgewissheit und Osterfreude durch für die er schließt sich das Ganze nur im harten Ring mit Gott.

00:18:29: Das hat auch etwas.

00:18:30: Denn Leute, die sich durchbeten ja durchkämpfen müssen haben manchmal am Ende ein breiteres Fundament Als die denen es ganz einfach zugefallen ist, das Glaubensbekenntnis mit auch zu sagen und zu sagen, wo ist denn das Problem?

00:18:43: Die können beide Seiten.

00:18:45: Und die müssen sich den ganzen Einwänden des Glaubents stellen und für sich Antworten finden werden neu anfangen nachzudenken, zu bedenken lesen, sich Sachen aneignen aber können anderen noch wunderbar helfen dann manche andere Frage zu klären.

00:19:01: und dennoch glaube bleibt ein Geschenk.

00:19:05: Ein Geschenkt ist auf Verstanden an den Suchenden.

00:19:09: Er muss kommen, er muss uns suchen.

00:19:10: Er muss sich uns offenbaren.

00:19:12: und das Gute ist es dürfen wir erbitten.

00:19:14: Das dürfen wir bieten!

00:19:15: Es dürfen wir sagen Jesus komm schenken mir Glauben.

00:19:19: Geht mir Vertrauen Begegen in mir Komm mir entgegen.

00:19:23: Alleine kann ich das nicht.

00:19:26: Weißt du egal wie groß dein Glaube sein ist selbst wenn er so klein ist?

00:19:30: Er ist ein Geschenk Dass du nicht selber machen können.

00:19:40: Und drittens Thomas der Apostel.

00:19:43: Was ist aus Thomas geworden Thomas, total stark wurde wie alle anderen am Pfingsten von Gottes Geist erfüllt.

00:19:52: Er wurde wie die anderen zwölf auch einer Postel ein Zeuge der Auferstehung Jesu und eine der wichtigsten Stimmen in den nächsten Jahrzehnten bei der Frage was hat Jesus wirklich gesagt?

00:20:03: Und was wird er wirklich gemacht?

00:20:06: Und Thomas hat wie die andere Jünger auch auch die Aufgabe des Evangelium bis an die Enden der Erde zu bringen ernst genommen und hat es verkündigt.

00:20:15: Weißt du was total abgefahren ist?

00:20:17: Dieser Thomas, dieser Pessimist, der man vom Worst Case ausgeht.

00:20:21: Der immer die Katastrophe am Ende als realistischste Variante annimmt.

00:20:25: Der ist bis nach Indien gekommen.

00:20:28: Der es bis nach indien gefahren hat dort gemein gegründet, hat dort Kirchen aufgebaut und hat den Leuten von Jesus erzählt das sind Leute zu Jesus zum Glauben gekommen Und du kannst heuteln in Indien bist immer noch bewundern und bestaun dass da leute sind die gehen zurück auf thomas.

00:20:42: Es gibt Hinweise darüber Wahnsinnig spannend.

00:20:46: Der Kirchenvater Aurinius hat berichtet, dass er auch im Irak und im Iran der Erste war, der dort Leuten die gute Nachricht von Jesus verkündet hat.

00:20:54: In den siebziger Jahren soll er dann bei Meilerpur – ich hoffe, ich spreche es richtig aus – in Folge seiner Missionstätigkeit gestorben sein.

00:21:01: Er ist als Märtyrer gestorgen.

00:21:05: Die vermutlich ursprüngliche Grabstätte von Thomas, die sich auch in Meilerpur wird noch heute in Indien verehrt Die größten Teile der Reliquien wurden dann nach Edessa überführt und sind dort im Grab verblieben.

00:21:24: Was können wir von Thomas mitnehmen?

00:21:28: Thomas' Hingabe an Christus war am Ende doch größer als ein Pessimismus, und ich finde wenn du wie Thomas bist, dann sollte dir nix eine Menge Mut geben.

00:21:41: Am Ende war die Nachfolge und die Hingaben Jesus genauso real wie das typische Denken, dass wird alles nichts werden!

00:21:50: Thomas blieb in der Gemeinschaft der Freunde von Jesus, auch wenn er älterlich gerungen hat.

00:21:55: Er ist nicht gegangen, er hat sich nicht aussortiert – er bliebe!

00:22:00: Thomas wusste dass die Nachfolge Jesu nicht leicht sein würde.

00:22:04: Er ahnte sogar das wie sein Tod bedeuten könnten und er hat es sich dann auch gegen seine Gefühle entschieden.

00:22:10: Er wollte nicht ohne Jesus leben und das zeugt davon, dass man Jesus nachfolgen kann, auch weil man sich grad nicht danach fühlt.

00:22:19: Und vielleicht könnt ihr das auch mut für dich selber geben?

00:22:23: Und Thomas ließ dich gebrauchen.

00:22:29: Viel spannender vielleicht, was lernen wir eigentlich von Gott hier?

00:22:33: Weißt du, Gott liebt auch Menschen die eher pessimisten als optimisten sind.

00:22:40: Die vielleicht tatsächlich eher mit der Kaptostrofe rechtern als mit Segen und Glück.

00:22:46: Die grübeln, die zweifeln und die dennoch von Gott selbst gebraucht werden.

00:23:02: Zuletzt der Fährst zuletzt.

00:23:03: Jesus sagte zu ihm Thomas, du glaubst weil Du mich gesehen hast.

00:23:08: Freuen sich, freuen dürfen sich alle die mich nicht sehen und trotzdem glauben.

00:23:15: Und das sind wir!

00:23:17: Wir dürften unsere Hände nicht reinlegen, wir haben nicht den Auferstand von Angesicht zu Angesichts gesehen.

00:23:23: Wir haben nur die Bibel und das Zeugnis des Heiligen Geistes.

00:23:27: Weißt du was?

00:23:28: Das reicht.

00:23:29: Für Millionen von Christen reicht es dass sie das Wort Gottes haben und der Heilige Geist an ihnen wirkt.

00:23:35: Das ist unsere Hoffnung Und es ist unsere Freude und unser Trost, dass Jesus uns entgegenkommt und durch sein Wort, durch die Predigt im Miteinander der Gemeinde wirkt.

00:23:49: Amen!

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