Predigten
00:00:06: Amen dazu.
00:00:09: Vielen, vielen Dank euch!
00:00:10: Richtig schön Gott gemeinsam mit euch anzubeten.
00:00:16: Ich war gerade auch in einer richtig coolen Konferenz in der Schweiz auch so ökomenisch und groß und theologisch tief und richtig, richtig cool.
00:00:26: Und da dann aus so einer alten Kirche mit so viele verschiedenen Christen Gott anzubieten ist auch richtig schön.
00:00:31: aber ich merke mich hier so nach Hause kommen dann ist mein Herz irgendwie noch offener für Gott.
00:00:40: Nur so nebenbei.
00:00:41: Ich sage jetzt nicht direkt, was mit der Predigt zu tun.
00:00:45: Die Predigt heute hat folgenden Titel vom Selfie zum Ebenbild Gottes und ich habe das Bus so einen Titel genommen, der hoffentlich bei euch im Hirn stecken bleibt.
00:01:03: Ich werde nur ein paar Gedanken heute geben für ein größeres Thema, was uns meines Erachtens begleiten wird.
00:01:10: So in den nächsten Jahren – ich habe einen Gottesdienst mit Sicherheit auf Parthéo Connect und so – die große Frage wer ist der Mensch eigentlich?
00:01:17: Was macht ihn aus?
00:01:18: Was Macht echtes Mensch sein aus?
00:01:20: Wir sind ja gerade in so irgendwie faszinierenden Zeiten oder auch verwirrenden Zeiten.
00:01:24: auf der einen Seite gibt es so unvorstellbare Ah, hier geht Wasser durch die Reihen.
00:01:34: Das finde ich gut!
00:01:35: Ich habe gedacht, hier ist so eine zweite Art von Kollekte und wollte schon sagen Leute es nicht die Zeit aber jetzt Wasser fühle ich richtig gut.
00:01:43: also der Geist und die Braut sagt kommen und genau nehmt das Wasser.
00:01:58: Also wer ist der Mensch?
00:02:00: Und in den Zeiten, in denen wir leben ist ja so auf der einen Seite so große Versprechen und diese Unterlaufen unter diesen Stichworten Enhancement Longivity vielleicht sogar Transhumanismus.
00:02:13: Wir werden besseres Leben haben.
00:02:15: Wir werden unsere Fähigkeiten immer weiter perfektionieren Wir werden länger leben, wir werden gesünder sein.
00:02:22: Das ist auf der anderen Seite und gleichzeitig gucken wir sie auf die Menschheit auf alle Fälle nicht zuversichtlich oder sehr skeptisch, was so die moralische oder ethische Gesundheit der Menschheit betrifft.
00:02:35: So ein bisschen darüber nachgedacht, der Vergleich hinkt natürlich aber so ein bisschen wie so ein Lebensmittel bei dem man die Haltbarkeit immer weiter verlängert, aber die immer ungenießbarer einfach wird und man so denkt, was soll das?
00:02:48: Und die Frage ist, was ist unser Beitrag in dieser ganzen Debatte?
00:02:53: Einerseits kann man natürlich relativ schnell sozusagen, statt zwanzig, fünfzig oder hundert Jahre mehr von diesem alten Leben haben wir was ganz anderes im Angebot als Christen.
00:03:04: Nämlich ein ewiges Leben auf einer erneuerten Erde und das ist viel besser.
00:03:11: aber das ist nicht mein Thema heute.
00:03:12: ich möchte mich mir so um diese zweite Frage beschäftigen Was können wir dazu beitragen dass Menschen nicht nur länger leben, sondern dass sie genießbarer werden oder vielleicht biblisch ausgedrückt.
00:03:28: Dass wir weniger stinken jetzt nicht so wie heute das mit dem Schwitzen gemeint, sondern zum ethisch moralischen Dinge, sondern wie die Bibel sagt, wie wir ein Wohlgeruch für Gott werden können – für unsere Mitmenschen und für die Welt an sich.
00:03:41: Und es möchte ich Anhand von zwei Bibelfersen heute möchte ich ein paar Ideen reingeben, die aber größer sind als das was ich heute alles behandeln kann.
00:03:52: Ich möchte so einen Auftakt, dass wir wirklich darüber nachdenken und aufmerken, was für großartige Antworten wir da haben.
00:04:00: also wie geschieht menschliche Veränderung in der Nachfolge Jesus?
00:04:03: So ist die eine Frage wer beeinflusst diese Veränderungen?
00:04:07: Wer führt eigentlich Regie?
00:04:09: Was ist das Ziel Und was sind so die Rahmenbedingungen, damit wir das Ziel auch erreichen?
00:04:14: Wichtig ist mir, dass wer jetzt so klassisch etwas, also man vielleicht so Aspekte der Nachfolge nennen würde.
00:04:21: Der Verwandlung in Christus durch den Geist... Aber es geschieht immer auf der Grundlage dessen, was wir gerade gesungen haben.
00:04:28: Ist mir nochmal ganz deutlich geworden, dass die Grundlage für all das, was ich jetzt sage, ist das, Was Jesus am Kreuz für uns getan hat!
00:04:35: Die Gefahr ist ein bisschen, dass wir das vergessen und dann trennen wir das so.
00:04:39: Aber wir sind nur Teil des Spiels sozusagen, wenn wir das akzeptiert haben was Jesus für uns getan hat.
00:04:45: Wenn wir vergeben sind und Kinder Gottes sind, wenn der Geist in uns ist dann können wir das Leben aus heute hier das neue Testament und so anbietet.
00:04:56: Sonst sind es vielleicht nette Vorschläge und interessante Gedanken aber es hat nicht diese Power diese Möglichkeiten weil Jesus eben noch nicht in dir lebt.
00:05:04: Also deswegen nochmal, das gehört zusammen, dass was ich jetzt sage und das was wir vorher gesungen haben.
00:05:10: Erster Punkt wie gesteht menschliche Veränderung?
00:05:13: Einfährst den manche von uns richtig toll finden dieser Gemeinde und ich mittlerweile auch.
00:05:19: Zweite Gründer drei achtzehn Ja!
00:05:21: Wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn.
00:05:25: Wir sehen sie wie in einem Spiegel und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen wird unser ganzes Wesen so umgestaltet dass wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen.
00:05:36: Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn, sie ist es Werk seines
00:05:41: Geistes.".
00:05:43: Und dieser Pferd hat eine total provokate Antwort auf diese doch sehr umfassende Frage wie werden wir eigentlich verändert?
00:05:49: Und hier steht einfach nur durch Schauen, durch Anschauen!
00:05:54: Ich habe mich lange drüber geärgert auch als Psycholober.
00:05:56: ich dachte viel zu einfach.
00:05:58: so geht doch nicht und je länger ich mehr nachdenke, steckt da so viel drin.
00:06:07: Und hier geht es natürlich nicht einfach nur um einen Starren oder Glotzen oder so sondern es geht unter anderem um zwei Arten von Schauen was uns verändert.
00:06:17: das erste ist ein regelmäßiges gewohnheitsmäßiges Schauen nicht mal ab und zu im Urlaub oder am Gottesdienst am Wochenende wenn's passt.
00:06:27: Und das verstehen wir auch, weil wir leben ja in einer Kultur wo der Hauptkampf darum tobt wer unsere Aufmerksamkeit kriegt.
00:06:34: Okay?
00:06:35: Es gibt ganz viele Player, ganz viele Mächte auf verschiedenen Ebenen die einfach alles versuchen um uns noch kurz ein Bild einen Produkt ein Gefühl ein Wort unter zu jubeln eine Idee und das konkurriert natürlich mit dem dass sie sagen Wir sollen schauen!
00:06:52: Wir werden verändert durchs Schauen und was wir anschauen macht einen Unterschied.
00:06:57: Und das Zweite ist, es geht hier um ein liebevolles auch um ein aufmerksames Schauen was dann letztlich zu einem staunen wird.
00:07:06: Es gibt so eine Grundregel für die Veränderung des Menschen und die lautet folgendermaßen Wir werden was wir lieben.
00:07:17: Das Objekt der Begierde fährt nach und nach auf uns ab und verändert uns auf ganz vielen Ebenen.
00:07:26: Ich möchte mal ein praktisches Beispiel von mir nennen.
00:07:28: Ich weiß nicht, ob ich das schonmal erzählt habe weil mir das tatsächlich sehr peinlich ist aber ich sage es dennoch jetzt seid ihr gespannt und das hinkt natürlich ein bisschen diese Transformationen nicht so ganz verwendet ist Aber das ist etwas was mich sehr verwirrt hat in meinem Leben Und dazu passt und zwar der Prozess wie ich Bayern-Fan wurde.
00:07:53: Und zwar müsst ihr euch vorstellen, ich bin ... vielen Dank genau.
00:07:57: Habe ich mir schon gedacht?
00:07:59: Wie ich aufgewachsen bin als guter Norddeutscher, Ich bin Bremer und nicht so wie in Berlin wo man da sind fast... In Bremen sind fast alle Werder-Fans und sich so groß geworden.
00:08:09: also auf der einen Seite kommt es für Werder sein.
00:08:12: Familie und die andere Alternative im Norden war kann es HSV-Fan sein gibt's auch ein Paranova-Fanz aber die zählen nicht so richtig nach so.
00:08:23: Und in der Welt bin ich groß geworden.
00:08:26: Die konnten sich auf nichts einigen und haben sich gehasst, dass das Einzige wo sie sich einig waren, was noch schlimmer ist als jetzt Werder oder HSV ist Bayern-Fans zu sein.
00:08:36: Das war wirklich ganz schlimm und so bin ich aufgewachsen und habe das total verinnerlicht und fand die Bayern auch richtig schlimm und alle die Bayern-fans waren.
00:08:45: Jetzt habe ich ein bisschen später schon als Erwachsener fünf Jahre in England gelebt und da war das Problem, dass ich schon immer Fußball interessiert war.
00:08:52: Und die Sachen immer geguckt hat den Nachverfolger.
00:08:54: Das Problem war so hauptsächlich Champions League was ich gucken wollte.
00:08:58: Und das Problem war, dass er immer nur Bayern war.
00:09:00: Ich habe mich immer beschäftigt und ich habe gemerkt weil es die einzige deutsche Mannschaft war, war ich dann auf einmal für Bayern.
00:09:06: So!
00:09:06: Weil ich eben nicht für Turin oder sonst irgendwie gehen war.
00:09:10: Und dann habe ich so gemerkt, nach und nach... Ich freue mich ja wenn die Bayern so gewinnen.
00:09:16: Und nach und danach war ich wieder zurück in Deutschland und hab gedacht das legt sich aber nicht!
00:09:21: Ich fand immer noch dann cool weil die Bayern ja auch gut spielen usw.
00:09:25: Bis hin dass ich so ein Satz den ich früher richtig richtig schlimm war, so einen Motto von denen das heißt MIR SAN MIR.
00:09:33: Und ich fand diesen Ausdruck vorher so richtig arrogant und dumm.
00:09:37: Das war für mich die Zusammenfassung für alles, was falsch war an
00:09:40: Bayern.".
00:09:43: Und jetzt wenn ich mir das an mir höre denke ich, ja es passt eigentlich irgendwie!
00:09:48: Die können das so sagen.
00:09:49: also ist tatsächlich so eine tiefgreifende Transformation hauptsächlich durch dieses Schauen, durch diese Mitgehen, durch dieser Begeisterung, die dieser Fußball und dieses Team so langsam in mir ausgelöst hat.
00:10:05: Wo haben wir auch eine Warnung gesagt, wo gehe ich sonst eigentlich hin?
00:10:09: Was bestaune ich sonst.
00:10:10: Was hat meine Aufmerksamkeit was erricht meine Begeisterung?
00:10:14: weil ich merke das hat über die Zeit fast ob ein Wille oder nicht im positive und negativen hat es einen Effekt.
00:10:22: Und heute morgen sind wir natürlich alle eingeladen Fans von Jesus zu werden aber natürlich noch mehr.
00:10:28: nicht nur fans sondern Jesu Liebhaber und Nachfolger.
00:10:33: und das Bild was mir so gekommen und was vielleicht ganz gefasst ist so, dass wir sowieso Sonnenblumen sind.
00:10:39: Die aufgerufen sind quasi immer auch im Laufe des Tages uns immer auf Jesus sozusagen als unsere Sonne, als unsere Quelle des Lebens auszurichten.
00:10:49: Das wird uns prägen!
00:10:53: Zweite Punkt unter wessen Regie läuft diese Veränderung?
00:10:56: Und Paulus ist hier sehr deutlich.
00:10:58: in zweiter Grund der Drei-Achzehn Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn.
00:11:02: Sie isst das Werk seines Geistes.
00:11:06: Also ja, wir richten unsere Aufmerksamkeit regelmäßig und liebevoll auf Jesus.
00:11:11: Aber das ist jetzt keine Methode die wir einsetzen können mit so gewissen fünf Schritten, die ich euch gebe und dann wissen wir am Ende kommt das Resultat auf alle Fälle raus.
00:11:22: Die Will macht immer ganz deutlich dass Wir letztlich nicht die Kontrolle über unseren Veränderungsprozess haben Und über das Ziel und über die Früchte.
00:11:31: Diese Einladung zu schauen Ist eine Einladungen uns quasi Gott auszuliefern, eben wie die Sonnenblume uns ihm zuzuwenden.
00:11:41: Und dann der Geist wirkt und erden.
00:11:43: auch bestimmt das Tempo und das Ausmaß der Veränderung.
00:11:47: Und oft geht es viel langsamer weil wir gar keine Ahnung haben, wie tief unser Schaden ist was die Sünde in unserem Leben angerichtet hat, wie sehr wird zerstört worden sind auf jeder Ebene unserer Existenz?
00:11:59: Und ist Gott das so nach und nach erst heil machen muss?
00:12:03: Und deswegen wundern wir uns auch, dass Gott wirkt.
00:12:05: Nein ich doch, Gott wirk!
00:12:08: Aber es dauert manchmal länger als wir so denken.
00:12:12: und was ist aber quasi das absolute Gegenteil von diesem Veränderungsprozess?
00:12:17: Da kommt der Titel rein.
00:12:20: Es ist ein Selfie.
00:12:22: Der Selfie ist eigentlich in Begriff dessen, was in unserer Kultur schiefläuft zumindest im Bezug auf psychologischer und moralische Entwicklung.
00:12:33: Worauf schaut das Selfie?
00:12:36: auf mich selbst?
00:12:38: Nicht auf jeden Fall.
00:12:41: Wer macht das Bild von mir selber, ich selbst?
00:12:46: Ich schaue mich selber an!
00:12:47: Aber nicht nur das sondern ich habe auch die Kontrolle über diesen Prozess.
00:12:52: Das heißt ich entscheide im Selfie was ich von mir zeige und was ich vor mir präsentiere und was nicht.
00:12:59: Das heisst ich entscheidet was ich gut und was sich nicht gut finde, was richtig ist ist.
00:13:05: Wenn du jetzt auf den Veränderungsstand verguckst denkst du, wenn du das machst dann bleibt maximal und das ist schon das aller Weste was passieren kann.
00:13:16: es bleibt maximal alles beim Alten weil du ja nur dein eigener Bezugspunkt bist.
00:13:22: aber so ist es leider nicht.
00:13:25: oft gibt dieser Prozess tatsächlich nach hinten los Weil.
00:13:29: die Logik ist ja folgendermaßen, ich kontrolliere diesen Prozess von dem was ich zeige und wie ich mich präsentiere.
00:13:36: Und die Hauptmotivation ist neben dem dass man sich irgendwo fotografiert, ich war hier und da
00:13:40: usw.,
00:13:41: ist das ich mich vor Kritik- und Ablehnung schützen möchte verständlich aber damit verbau' ich mir auch die Möglichkeit von jemand anderen angenommen und geliebt zu werden und zwar gerade in meiner Schwäche und der Unvollkommenheit.
00:14:00: Veränderung des Menschen, echte, tiefe Veränderungen geschieht eben genau da wo die Leute nicht applaudieren weil ich so sexy bin oder klug oder was weiß ich?
00:14:10: Oder erfolgreich.
00:14:11: So eine tiefe veränderung geschieht gerade da wo ich merke dass ich angenommen und geliebt bin in meiner Schwäche In meiner Dummheit Da wo ich hässlich Bin in meiner Unvollkommenheit.
00:14:27: Bibelisch würden wir sagen Das ist diese Erfahrung von Gnade und vom Herzlichkeit, wenn wir die nicht machen gibt es keine Veränderung.
00:14:36: Und deswegen ist dieses ganze Selfie-Prozess eigentlich ein unbarmherziger Prozess und am Ende – das sehen wir jetzt ja auch statistisch bewiesen – bleiben tatsächlich nur die verschiedensten Formen von Ängsten und Depressionen.
00:14:52: Aber dieser Kampf ist eigentlich nicht neu!
00:14:56: Wir haben jetzt noch mehr Kontrolle darüber über diese Dinger die technischen Möglichkeiten, aber es ist und bleibt der ganz große Kampf eines jeden Menschen auf dieser Erde zu jeder Zeit.
00:15:06: Überlasse ich mein Leben den Wert meines Lebens, die Beurteilung meines Charakters, meines Aussehens, meiner Tat, meiner Würde und meine Brauchbarkeit mir selbst.
00:15:17: Also bewerte ich das letztlich?
00:15:19: Da will ich jetzt nicht so drauf an oder anderen Menschen, meiner Familie, meiner Kultur oder letztlich dem Gott der in Jesus Christus sein ewiges Jahr zu mir gesagt hat.
00:15:31: Und ja, mit JA und nicht mit JAHR.
00:15:34: Derjenige, der sein ewiges Jahr zu mich gesprochen hat.
00:15:39: Deswegen nochmal so diese Erinnerung wenn es um Veränderungen geht.
00:15:41: für dich die Frage, für jeden von uns die Frage hast du diese Barmherzigkeit empfangen?
00:15:47: Hörst Du auf Dich selber zu perfektionieren und nicht in ein besseres Licht zu stellen?
00:15:54: Das ist die Frage von Selfie oder Ebenbild Gottes.
00:16:02: Was ist jetzt so das Ziel der Veränderung und was sind die Rahmenbedingungen dazu?
00:16:06: Ich habe gemerkt, ich muss diese beiden Sachen Ziel- und Weg zum Ziel zusammennehmen weil leider in der Christenheit wenn man merkt sie gehören bei Jesus zusammen du kannst ihn nicht zu weit auseinander ziehen.
00:16:20: Wir haben es schon oft gesehen und siehst auch immer mal wieder bei uns aber bei anderen fällt einem das ja mehr auf dieses Splitter und Balkenproblem dass Leute und auch Christen anscheinend gute Ziele haben Und man denkt, ja das ist ein richtig gutes Ziel.
00:16:31: Aber die Art und Weise wie sie versuchen diese Ziele zu erreichen sind überhaupt nicht Jesus-mäßig!
00:16:36: Und am Ende landet das oft in der Katastrophe.
00:16:40: Das sinnlos... aber es gibt auch andere, die sagen Menschen mit diesem Jesus eigentlich ganz cool, die versuchen so eine jesusmäßige Ethik zum Beispiel zu machen weil so zu leben Jesus, haben nicht das letzte Ziel was Gott mit ihnen hat und dann bringt es nichts.
00:16:55: deswegen Weg und Ziel gehören zusammen.
00:16:58: Und das möchte ich zeigen an einer anderen Bibelstelle, Epheser Vier verse Dreiundzwanzig und Vierundzwanzig.
00:17:09: Und ihr wurdet gelehrt... Ich hoffe ja auch, da sind wir den Brief an die Ephesern.
00:17:13: Das ist jetzt unser Applaus, wenn Jesus zu uns sagt, Mathias, haben wir das gemacht?
00:17:17: Haben wir das gelehrts so?
00:17:18: Also Ihr wurdet gelährt auf mich hier auch in Berlin euch in eurem Geist, in euren Denken erneuern zu lassen und den neuen Menschen anzuziehen der nach Gottesbild erschaffen ist Und dessen Kennzeichen Gerechtigkeit und Heilig sind, und die sich auf die Wahrheit gründen.
00:17:32: Also es ist jetzt nicht nur so Theorie irgendwie sondern das sind drei ganz konkrete Dinge hier genannt.
00:17:37: Bevor wir uns die einzelnen Aspekte kurz anschauen habe ich mir nochmal so ganz allgemein die Frage gestellt wann haben von uns viele von uns zu den Eindruck dass sie Gottbegegnungen für Änderung erfahren?
00:17:50: Ich merke das auch für Leute aus dem Alpha-Kurs oder die hier reinkommen, sich die Gemeinden mal angucken nach und nach Jesus kennenlernen.
00:17:56: Wo begegnen viele von denen Jesus?
00:17:59: Und es ist tatsächlich in der Anbetungszeit!
00:18:03: Und ich frage, warum ist das so?
00:18:04: Erstmal natürlich... Die Anbetungshalt ist hoffentlich wie jetzt heute auch... Heute war Fokus kross, man hat gekreuzt, man kann noch verschiedene Aspekte von ihr aber der Fokus ist klar auf Jesus Und in dieser Anwärtszeit berichten uns Leute, dass sie oft starke Erfahrungen haben.
00:18:21: Dass da oft Tränen fließen und es so eine Mischung ist von man wird so überführt von der eigenen Schulden Unverkommenheit und Zerbrochenheit und gleichzeitig erfährt man aber auch in dieser Zeit Gottes Liebe und Annahme und das der Lobpreiszeit scheint so einen Rahmen zu sein wo viele so eine Transformation irgendwie zulassen können.
00:18:42: Warum gerade da?
00:18:43: Ich nehme an, die Musik hilft natürlich.
00:18:45: Die hat Gott extra so designed, dass es nicht hauptsächlich über den Kopf geht oder das Handeln.
00:18:50: Es geht eher über unsere Bedürfnisse und unsere Gefühle.
00:18:53: Unser Wille ist angesprochen und wird über die Musik erreicht.
00:18:58: Und auch ein wichtiger Aspekt – es geschieht in Gemeinschaft!
00:19:01: Na ich bin zwar alleine auf Jesus ausgerichtet aber ich mache das in einer Gemeinsschaft von anderen Menschen, die auch auf Jesus Ausgerichtet sind Und nicht wie sonst wahrscheinlich in meinem Alltag, wo viele einfach mit Jesus und nicht so viel am Hut haben.
00:19:12: Diese Kombination schafft einen sicheren Rahmen, wo man das zulassen kann.
00:19:19: Das ist auch super!
00:19:21: Ich bin wirklich auch happy, dass ich in einer Gemeinde bin, wo es diese Zeiten gibt... ...und ich leide auch immer in einem Gemeinden, die jetzt nur predigtorientiert sind zum Beispiel, obwohl ich selber meine Hauptzugang tatsächlich leer und predigt ist.
00:19:34: Aber mittlerweile finde ich das total dankbar.
00:19:37: Es reicht aber nicht an Veränderung, wenn wir Jesus nur in diesen Low-Preiszeiten anschauen.
00:19:44: Diese Veränderungen von der gesagt, wir schauen Jesus an und werden verändert.
00:19:47: Das wäre halt total schade, wenn das nur in dieser Zeit im Gottesdienst passieren würde – nicht auch durch die Woche!
00:19:53: Und deswegen ist die zentrale Frage von Veränderungsbedingungen, wo finde ich Jesu noch am Alltag?
00:20:02: Wie kann ich diese Aspekte, die dazu gehören zum Ebenbild Christi?
00:20:06: Dies finde ich die im Alltag Und wir lesen an Einkennzeichen dieser Ebenbildigkeit ist eben Wahrheit.
00:20:13: Bei Wahrheit geht es nicht hauptsächlich darum, dass man weiß was richtig oder falsch ist und was der Wille Gottes ist – das ist Teil davon!
00:20:20: Aber Wahrheit bedeutet auch wie ich ein Mensch werde, der wahrhaftig wird,
00:20:24: d.h.,
00:20:24: der vertrauenswürdig wird, der verlässlich wird.
00:20:28: Das ist dazu nötig.
00:20:30: verschiedene Dinge aber auf alle Fälle des Bibellesen.
00:20:37: Wir suchen das Angesicht Jesu in den heiligen Schriften.
00:20:40: Es waschert immer so und es wird auch immer so
00:20:43: bleiben.".
00:20:44: Und ja, ich weiß, dass ist wesentlich schwieriger als eine Anbetungszeit!
00:20:48: Weil an der Betungszeit sind wie so mundgerechte Stücke die wir nur schlucken müssen.
00:20:54: Beim Bibel lesen mussten selber einkaufen gehen und das Gemüse putzen und kochen
00:20:59: usw.,
00:21:00: es ist wesendlich anstrengender.
00:21:03: Die Bibel ist im Vergleich zu unserer Lobpreismusik, die ist sperrig.
00:21:06: Die ist nicht so verfügbar.
00:21:08: Sie geht seitenweise, kapitelweise und wenn du liest Tage- und Wochenweise über Themen, die dich nicht interessieren, du denkst was soll das?
00:21:15: Bringt mir nix!
00:21:16: Und so weiter ganz genau.
00:21:18: Ganz genau.
00:21:18: Die bringt nichts, es ist nichts für dich.
00:21:20: Es geht nicht um dich.
00:21:23: Wenn du dich dennoch darauf einlässt und in dem liest und verstehst, was Gott isst oder ob du verstehst oder was da passiert und zweitrangig... Du setzt dich den immer wieder da aus, du liest es und dann geschieht tatsächlich eine Transformation in Wahrheit und Wahrhaftigkeit.
00:21:42: Die ist nicht so spektakulär, die ist oft nicht so emotional wobei mir das Bibel lesen auch sehr emotional werden kann und deswegen können wir darauf nicht verzichten als ein Teil des Transformationsprojekts.
00:21:55: aber wie bei der Anbetung geht es auch darum es mehr gemeinsam zu tun.
00:22:01: Ich glaube, hier ist ein ganz großes Problem unserer freikirchlichen Tradition.
00:22:06: In dieser Betonung des Indualismus, der sehr wichtig ist – wir sind selber dafür verantwortlich – lesen mir zu wenig Bibel in Gemeinschaft und ich weiß dass vielen von euch Bibel lesen richtig Schwerfeld aus verschiedensten Gründen Und ich glaube, das war in der Kirchengeschichte auch schon so.
00:22:22: Es ist ja nicht so, dass die alle gebildeter waren sondern im Gegenteil.
00:22:25: Die ganzen Bilder, die da gewarnt worden sind... ...die Bilder in den Kirchen waren die Bibel für die armen, die nicht lesen konnten und wenn man irgendwie die Geschichten nahebringen musste.
00:22:34: Ich glaube deswegen müssen wir ganz neu entdecken, wo schaffen wir Räume, wo wir gemeinsam einfach Bibel lesen?
00:22:43: Auch ohne Predigt vielleicht, ohne aus einfach Bibeln lesen!
00:22:46: Das macht Matthias zum Beispiel besser als ich.
00:22:48: Ich weiß nicht, ob ich schon auswahl.
00:22:49: Matthias hat oft bei so Predigtexten der haut euch das ganze langen Text zu und meine Gefahr in den letzten Jahren war immer dass ich euch die schon so ein bisschen mundgerecht vorbereitet habe.
00:22:59: Das findet ihr dann besser und das leichter.
00:23:00: könnt mir denn leicht erfolgen und es finde ihr gut aber eigentlich hab' ich euch damit keinen Dienst geleistet.
00:23:05: Eigentlich ist es besser so wie Matthias das macht erst mal das ganze sperrige Stück und danach und nach... ...die Verdauung also Das ist ein Auftrag, Bibel lesen.
00:23:18: Aber auch... Danke!
00:23:21: Das brauche ich nicht, danke.
00:23:26: Super, vielen Dank.
00:23:28: Sehr nett.
00:23:31: Genau.
00:23:31: Nächste Punkt und ihr seht das sind wir noch lange nicht fertig, ne?
00:23:34: Das ist einen Auftrag für uns, da müssen wir dran werden.
00:23:36: Nächstes weitere Kennzeichen der Ebenbildlichkeit ist Heiligkeit.
00:23:41: Ich sage jetzt auch mal was nicht unbedingt freikirchlich ist aber die Überzeugung ist mir auch sehr gewachsen in den letzten Jahren.
00:23:47: Ein Gnaden mitteln dich zu fördern ist das Abendmahl.
00:23:50: Es ist das Sakrament des Abendmahls, was Gott der Kirche gestiftet hat.
00:23:55: Und des Abendmales die Einladung und so ein Schmerz unserer Angst unsere Not unser Versagen alles was uns da auch so bewegt wie wir auch gesungen haben dass wir das Bringen und Christus darin begegnen in seiner Annahme natürlich auch in seiner Vergebung in seiner Wiederherstellung.
00:24:13: Und auch da, wenn ihr darüber nachdenkt, ist es wieder diese Kombination aus Ja ich übernehme selber Verantwortung für mein Leben vor Gott.
00:24:21: Aber es ist in Gemeinschaft!
00:24:23: Ich bin nicht alleine sondern ich bin Teil einer Gemeinsschaft die sich auch so ausrichtet auf Gott und deswegen ist total wichtig dass wir häufiger abendmal feiern und das wir kleinere Gruppen haben vielleicht auch private Settings wo wir abend mal feiern ganz bewusst weil wenn man es nur einmal im Monat macht Das ist tatsächlich ein freikirchlicher Örtum, ist es zu wenig.
00:24:46: Gott hat da was gegeben in die Kirche, das meines Erachtens Power hat ganz bewusst wo Gott sich zustellt und deswegen auch da als Ein Aspekt der Heiligkeit ist.
00:24:59: wir schauen Jesus an im Abendmahl einerzeit alleine aber in Gemeinschaften.
00:25:05: Und schließlich der dritte Aspekt ist ja der Gerechtigkeit und Gerechtigkeiten könnte man viel zu sagen.
00:25:10: ich sag mal Gerechtigkeit ist im Kern unserer Haltung der Welt und den Mitmenschen gegenüber.
00:25:16: Und bei der Gerechtigkeit geht es darum, Gott in der Schöpfung zu finden als seine Schöpfung die unendlich wichtig und teuer ist und lieb von der er gesagt hat dass sie gut ist und Gott in seinen Menschen zu finden wo ja jede und jede eigentlich ein Ebenbild Gottes ist geschaffen zum ebenen Bild Gottes weil manchen erkennt man das nicht so die streng sich ziemlich anderen nichts viel davon zu erkennen aber wir wissen es noch da.
00:25:41: Das heißt, unsere Aufgabe ist auch Jesu Angesicht in unseren Mitmenschen zu finden und zwar auch im Alltag.
00:25:52: In der Arbeit, im Supermarkt, in der U-Wahn usw.
00:25:57: Sie ist los.
00:25:58: wie so oft hat das ganz wunderbar ausdrückt die Bedeutung eines jeden Menschen.
00:26:02: seinem Aufsatzgewicht der Herrlichkeit kann ich nur empfehlen das zu lesen es nicht so lang.
00:26:09: darin schreibt er Es gibt keine gewöhnlichen Menschen.
00:26:14: Wir haben nie mit bloßen Sterblichen gesprochen.
00:26:18: Nationen, Kulturen, Künste und Zivilisation sind sterblich.
00:26:23: Ihr Leben ist gegenüber dem unseren, also unserem menschlichen Leben wie das Leben einer Mücke.
00:26:29: aber es sind Unsterbliche... Ich wütze jetzt mal auf ne?
00:26:34: Dieses Ebenbild Gottes in sich tragen!
00:26:35: Es sind Unstärbliche mit denen wir Scherzen arbeiten verheiratet sind die wir mal eben kurz abfertigen und ausbeuten.
00:26:46: Und da so einen neuen Blick zu entwickeln, gerechter dadurch zu werden, verwandelt zu werden wenn wir mit Menschen gerecht behandeln das heißt mit Wertschätzung, mit Respekt, mit Annahme dass ich sie nicht benutze zum meinem eigenen Vorteil, dass sie sich nicht manipuliere Dass ich mir entscheide ihn zu dienen und es ist mir wichtiger als dass mir gedient wird allso wie Jesus was ihm gemacht hat und sie zu lieben.
00:27:15: Und in meiner Verständnis von Liebe wird nachhaltige Liebe auch Kritik, das sehen manche Leute heute anders.
00:27:22: also wenn wir lieben heißt es nicht dass wir alles gut finden und so.
00:27:25: aber dazu sind wir aufgerufen uns in sein Ebenbild verwandeln zu lassen was ihm geprägt ist durch so wie er von Wahrheit von Heiligkeit und von Gerechtigkeit.
00:27:46: Das war's.
00:27:47: Wie gesagt, wir haben Auftage und Fahrgedanken zu diesen Texten, zu diesem Thema und deswegen so die Einladung an uns alle den Rest des Tages und die nächste Woche – dann vielleicht wenn die Hitze wieder erträglicher wird und die Sonne wieder unser Freund ist sozusagen – zu erinnern dass wir leben wie die Sonnenblumen.
00:28:09: Wir werden den ganzen Tag über uns auszurichten Jesus zu suchen Natürlich hier am Sonntag in Anbetung und was ja sonst noch im Gottesdienst passiert, aber auch im Alltag.
00:28:24: In der Bibellese.
00:28:26: In meinen Mitmenschen die da zu sehen ok Jesus begegnet mir da auch Und vor allem eben auch nicht alleine unterwegs sein sondern in der christlichen Gemeinschaft.
00:28:38: Wenn ihr mal so guckt Sonnenblumen stehen schon ab und zu mal vereinzelt so am Wegerrand Aber eigentlich sind die immer so richtig schön großen Feldern, die richtig Power und Wucht haben.
00:28:53: Soweit nicht spät.
00:28:57: Ich will dir danken, dass du die Grundlage gelegt hast in Kreuzung auf Erstehung zu diesem neuen Leben und ohne das wird es gar nicht möglich.
00:29:07: Und ich danke dir jetzt, dass Du uns deinen Geist gegeben hast Prägung, all das was wir gut oder schlecht können.
00:29:24: Sondern ich bete, dass du schenkst, dass wir uns auf dich ausrichten und dass wir dich finden viel häufiger als bisher.
00:29:32: Dass wir dir begegnen am Sonntag aber auch im Alltag da wo du gesagt hast, da lebst du natürlich in deinem Wort, in dieser Kamenten, in der Anbetung Aber auch in deinen Menschen mit denen die dich noch nicht kennen, aber dennoch dein Ebenbild sind Da begegnest du uns.
00:29:55: Dank dafür.
00:29:57: Und natürlich auch dem Bruder und der Schwester, und dafür danken wir dir!
00:30:01: Wir wollen dir sagen Herr hier sind wir, hilft uns auf dich zu schauen, zu staunen und dann zu merken wie wir verändert werden zu deiner Ehre und zum Segen unserer Mitmenschen.
00:30:18: Amen.