Predigten der LUKAS GEMEINDE

Predigten der LUKAS GEMEINDE

Predigten

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00:00:07: Ich möchte heute und nächste Woche darüber predigen, wie wir lernen können gut zu leiden.

00:00:19: Und genau so im ersten Gottesdienst außer alle ein bisschen verwundert.

00:00:23: Manche haben es ein bisschen gelacht.

00:00:25: und dann was will er jetzt?

00:00:28: Unter sich ging es mir ähnlich, habe das glaube ich letztes Jahr irgendwo gelesen.

00:00:31: Ich weiß gar nicht wo vielleicht in dem biblischen Kommentar eine Schriftstelle ausgelegt hat, vielleicht auch in irgendeinem Buch gelesen, dass wir eingeladen sind als Christen aufgerufen sind zu lernen gutzuleiden.

00:00:44: und meine erste Reaktion war er, dass ich mich geärgert hab.

00:00:47: Denk was soll das?

00:00:49: Was für ne dämliche Aussage vielleicht an manche von euch oder was für ein dämlicher Predigtitel.

00:00:55: Und dann habe ich aber drüber nachgedacht und hab gemerkt, nee.

00:00:59: Das passt eigentlich echt zum Evangelien.

00:01:01: Wenn ich ganz ehrlich bin das passt zu dem wie ich Jesus in meinem eigenen Leben erlebe.

00:01:06: es passt zudem wie ich werke wie Gott mit seinen Menschen durch die Geschichte arbeitet.

00:01:14: Deswegen so die Frage warum meine Abwehr?

00:01:18: Warum will ich das eigentlich nicht lernen?

00:01:19: Na ganz klar weil Leid erstmal unangenehm ist und wir intuitiv erstmal versuchen das zu vermeiden.

00:01:29: Bill Johnson, der ja er bekannt dafür ist dass er so über Zeichen und Wunder und Heilungen usw.

00:01:35: spricht hat ein Buch geschrieben wie er den Verlust seiner Ehefrause verarbeitet und da hat er folgenden Satz geschrieben Er sagt Schmerz macht uns so verletzlich Das Englischwort vulnerable ist noch so ein bisschen breiter, es nicht nur verletzlich sondern das macht uns irgendwie angreifbar.

00:01:55: Wenn wir leiden dann sind wir irgendwie ungeschützt und das natürlich unangenehm.

00:01:59: und dann sagt er weiter wenn es eine Person wäre würde ich sie nicht zu mir nach Hause einladen Und es einfach ne großartige Beschreibung finde ich dass wir sagen na klar wir wissen das Leid ist da irgendwie aber wir alle intuitiv bitte nicht zunahkommen Bitte nicht in mein Leben, bitte nicht sozusagen in meinen Lebenshaus.

00:02:23: Aber die andere Wahrheit ist, dass wir nur lange genug leben müssen und wir werden leid erfahren.

00:02:32: Manche Menschen schon ganz am Anfang ihres Lebens Kinder von Leimüttern zum Beispiel Leute, die vielleicht mit genetischen Defekten, mit Krankheiten, mit irgendwas schon auf diese Welt kommen Und wir andern dann irgendwann später.

00:02:51: Ich werde es natürlich noch genauer angucken, aber die Grundaussage, ganz biblische Grundausage zu diesem Thema lautet folgendermaßen.

00:02:58: Leid an sich ist nicht gut.

00:03:02: Leit an sich is auch nicht in dem Sinne gewollt dass Gott die Quelle oder der Ursprung des Leides ist.

00:03:10: Nie!

00:03:11: Aber für seine Kinder kann er selbst aus diesen negativen etwas Gutes tun.

00:03:22: Es gibt ja viele verschiedene Arten von Leid.

00:03:25: Es gibt zum Beispiel das Leid, dass nur dadurch entsteht, dass wir Nachfolger Jesu sind und aufgrund unseres Glaubens verfolgt werden.

00:03:31: Das ist natürlich viel im neuen Testament aber auch in vielen Ländern zur Zeit dieser Welt.

00:03:37: Und darum soll es mal heute nicht gehen.

00:03:41: Was ich auch nicht so betrachte, ist dieses Leid so auf so großen Skala... Wenn wir so ganz schreckliche Sachen hören wie jetzt Krieg oder Erdbeben, wo Witwen und Weisen einfach zu Tausenden, Zehntausend Hunderten tausenden so entstehen.

00:03:59: Und dann eher so ein bisschen diese philosophische Frage vielleicht entsteht wie kann ein guter Gott das zulassen?

00:04:05: Warum das Leid, die große THC-Frage?

00:04:08: auch damit möchte ich mich heute nicht beschäftigen sondern es geht tatsächlich um... Ich nenn's mal Alltagsleid oder das Leit was dadurch entsteht dass wir alle, wie die Wievildes sind in einer gefallenen Schöpfung leben und wie wir lernen können damit besser umzugehen.

00:04:30: Leid beinhaltet allerdings oft auch einen Wertgruf.

00:04:35: das gilt nicht für uns alle.

00:04:39: aber ich bin mir sicher dass einige im Raum da sind die sagen Ich habe eigentlich nur angefangen mein Leben nochmal zu überdenken vielleicht die Sache mit Gott überhaupt noch mal ernst zu nehmen als ich so richtig im Leid feststeckte und nicht weiter wusste.

00:04:57: So wie sie es Louis, das mal ausgedrückt hat in einem seiner Bücher Gott flüstert zu uns in unseren Freuden.

00:05:04: also wenn's gut läuft ist Gott auch da so und das merken wir schon der Flüstert.

00:05:08: er spricht in unserem Gewissen gut und böse.

00:05:11: was wir so tun sollen da redet Gott zu uns.

00:05:14: aber erschreit in unserem Schmerz schmerz is sein Megafon um eine Taubewelt aufzuwecken Und ich glaube, das ist manchmal so.

00:05:22: Es ist bei so selbstzufriedenen Christen manchmal so und vielleicht auch nicht Christen.

00:05:26: Manche von euch wissen es vielleicht ja.

00:05:28: Gott hat Leid benutzt damit ich überhaupt aufwache!

00:05:32: Was für uns alle gilt, ist folgende Einladung und die steht am Ende des Hierbbuches.

00:05:38: Selbst wenn ihr nicht so bewandert seid in der Bibel von hierbs Botschaften habt ihr wahrscheinlich schon gehört.

00:05:43: also was ganz schlecht läuft im Leben.

00:05:45: da gibt's ein ganz biblisches Buch drüber über den armen Kerl Hierb Ende, na ja gut.

00:05:52: Aber am Ende des Kapitels endet das mit folgendem Gebet von Hiob der so viel Leid erlebt hat zu Gott und er sagte bisher kannte ich dich nur vom Höhen sagen doch jetzt habe ich dich mit eigenen Augen gesehen.

00:06:09: dann wiederrufe Ich was ich gesagt habe und bereue in Staub und Asche.

00:06:14: Das heißt die Einladung in dem Leid des Gottes benutzen, an einerseits dass wir innerlich umkehren.

00:06:21: Dass wir merken ich habe mein Leben einfach auch falsch ausgerichtet ist ein Aspekt aber den anderen Gott dadurch einfach besser kennenzulernen.

00:06:31: So und vor diesem Hintergrund nochmal die Frage wie lernen wir nun gut mit Leid, Not enttäuschung und Schmerz umzugehen?

00:06:38: Deswegen ist natürlich wichtig das sich erstmal das Adjektiv gut definiere.

00:06:43: Das muss ja gefüllt werden.

00:06:44: Wer sagt denn, was irgendwie gut ist?

00:06:46: und ich versuche das von meinem biblischen Verständnis zu definieren.

00:06:49: Wann ist es leidgut?

00:06:52: Man lerne nicht gut zu leiden.

00:06:55: wenn es mir hilft, wenn ich daran wachse Gott treu zu bleiben überhaupt im Glauben zu wachsen Wenn ich durchleit seine Liebe und Gegenwart mehr erfahre und nicht weniger Und wenn ich durchleiht Gott und Menschen mehr liebe Als ich es bisher getan habe.

00:07:17: Dann können wir sagen, das war gut.

00:07:19: Sonst nicht!

00:07:22: Wie gesagt wird das Thema in zwei Predigten behandeln.

00:07:25: Heute predigt es eher so ein bisschen theologisch lehrmäßig.

00:07:28: Nächste Woche ist etwas persönlicher, etwas seesorgerbrischer.

00:07:33: Ich sage heute geht's eher um die biblischen Rahmenbedingungen und um die Erfahrung der ersten Christen.

00:07:39: Nächste Woche ist, wenn ihr am Ende der Predigtseite ist ja alles schön und gut.

00:07:42: Aber wie kriege ich das jetzt persönlich in mein Leben rein?

00:07:46: Das versuche ich dann nächste Woche zu beantworten.

00:07:51: Also legen wir los!

00:07:53: Um gut leiden zu lernen brauchen wir erstmal als Grundlage einen biblischen Realismus anstelle eines religiösen Wunschglaubens Und der Realismus ist – wie ich vorher schon gesagt habe – das Leid gehört in einer gefallenen Schöpfung dazu.

00:08:11: Mit gefallener Schöpfung meinen wir, dass die Welt – und das könnt ihr dann in dem Schö Pfungsbericht ganz am Anfang der Bibel nachlesen – spätestens auf Erste Mose drei?

00:08:21: Die Welt, in der wir leben ist nicht mehr die ursprünglich gute, die Gott geschaffen hat.

00:08:28: Und was da begonnen hat und jetzt über Jahrtausende einfach weitergegeben wird, dass diese Auswirkungen von Sünde, von Misstrauen, von Ungehorsam, von Stolz, von Egoismus Tod in allen Formen.

00:08:40: Diese Konsequenzen sind irgendwann in ihren Auswirkungen auch bei uns gelandet im Leben, in unseren Familien durch was in unserem Elternhaus irgendwie kaputt war nicht nur Eltern sondern auch Geschwister.

00:08:58: Was geschwistert sich teilweise für den Leid antun ist elendig.

00:09:02: Guckt immer nur auf die Eltern.

00:09:04: Geschwisters können auch ganz gruselig sein aber natürlich auch ein echter Segen, Krankheiten, körperliche Gebrechen.

00:09:12: Später kommen vielleicht noch Lehrer-Trainer dazu Mitschüler.

00:09:17: Leid entstehend auch in Freundschaftsbeziehung und in Liebesbeziehungen.

00:09:22: Und zwar immer an der Kombination das was durch andere, ich meine Kulturdichsysteme, andere Menschen an mich ran getragen wird und Leid was sich selber produziere.

00:09:31: Durch meiner eigenen falschen Entscheidung Worte die verletzen und so weiter.

00:09:39: Anders ausdrückt.

00:09:40: Wenn du neu bist im Glauben oder wenn du überlegst, Christ zu werden und wenn du hoffst dass du dadurch dem Leiden entkommen kannst weil du irgendwie an Jesu glaubst soll dir jetzt versuchst alles richtig zu machen in deinem Leben dann wirst du enttäuscht werden.

00:09:59: das wird nicht funktionieren.

00:10:02: Du wirst leid nicht vermeiden können auch mit Jesus nicht Auch mit dem Heiligen Geist nicht.

00:10:08: Leid gehört dazu.

00:10:10: Wir sind nur eingeladen, wir können nur lernen mit Leid besser umzugehen und das so zu warnen, dass etwas Gutes draus werden kann.

00:10:22: Und es tröstliche daran ist, dass es bei Jesu genauso war.

00:10:28: Ich möchte beginnen mit Erste Petrus vier Vers eins.

00:10:31: Der erste Petrus spricht viel über die verschiedenen Arten von Leid und wie wir damit umgehen können und er beginnt hier folgendermaßen weil nun Christus als Mensch gelitten hat müsst auch ihr euch mit dieser Einsicht bewaffnen.

00:10:46: Ich finde das total gut, wie ihr es beschreibt, dass eine Einsicht uns bewaffnenden kann!

00:10:50: Was heißt denn das?

00:10:51: Das bedeutet doch, dass richtige Lehre, dass wir die Welt so sehen, wie sie wirklich gerade ist, dass das eine Waffe ist und dass das Schutz ist, damit wir dadurch stärker durchlegen kommen.

00:11:03: Umkehrschluss wenn wir falsche Lehrer haben, wenn wir Unsinn glauben, dann sind wir dann ungeschützt.

00:11:10: Wir sollen uns mit folgender Einsicht dass Christus auch als Mensch gelitten hat.

00:11:16: Wenn wir an Jesu leiden denken, denken wir natürlich sofort an seine Kreuzigung und was er dann in seinem Sterben für uns getan hat.

00:11:25: aber – das kann ich jetzt nicht zeigen, müsste mir zu glauben weil sonst bräuchte noch eine dritte Predigt.

00:11:29: im Petrusbrief ist es so, dass er da genau unterscheidet und das hier ist nicht gemeint sondern das steht, dass Jesus im Fleisch gelitten hatte und zwar einfach nur weil er Mensch wurde in dieser Welt.

00:11:44: Das Leid von Jesus, was hier geschrieben ist, ist eben wie wir.

00:11:48: Dass er als Mensch unter den Bedingungen des irdischen Daseins und die herrschenden Strukturen hier gelitten hat.

00:11:58: Natürlich hatte einem Kreuz und so nochmal megamäßig und mehr gelitten aber auch da hat er gelitten.

00:12:04: Und obwohl er hat gelitten, obwohl – das ist für Petrus total wichtig – nicht weil Jesus etwas falsch gemacht hätte sondern er hat gelitten, ob wohl er!

00:12:13: immer alles richtig gemacht hat und Gottes Willen erfüllt hat.

00:12:17: Und trotzdem hat er gelitten.

00:12:20: Ich möchte diesen Punkt nochmal verdeutlichen.

00:12:22: an dem nächsten Punkt, dass es hier nicht um die Kreuzung geht, geht nicht ums Leiden in der Verfolgung oder so.

00:12:28: Erste Petrus II für das Achtzehnundzwanzig schreibt Petrus Folgendes.

00:12:32: Ihr Sklaven ordnet euch euren Herrn unter und da weist ihn uneingeschränkten Respekt!

00:12:37: Kurze Frage.

00:12:38: Wenn wir an Sklaven, wenn wir das hören, denken wir mal so an Amerika und wie da die Menschen besonders Schwarzamerikaner einfach grausam gequält usw.

00:12:50: wurden?

00:12:51: Das war nicht die alltägliche Realität der römischen Sklaben.

00:12:55: Sklauben waren einfach ein, man könnte fast sagen normales Arbeitsverhältnis im römischem Reich natürlich jetzt nicht von den Bossen usw.. Es gab verschiedene Arten von Sklaven und das Wort, was hier benutzt ist einer der höheren Hausangestellten.

00:13:11: Okay?

00:13:12: Sklave haben alle möglichen Tätigkeiten verrichtet aber die konnten zum Beispiel auch Hausärzte sein von einer reichen Familie weil sie einfach Arzt waren irgendwo in Gefangenschaft gekommen sind.

00:13:23: Und dann waren die total einflussreiche respektierte Menschen weil sie als Arzt gearbeitet haben Aber dennoch auch als Sklave oder Hauslehrer usw.

00:13:34: Darum geht's.

00:13:34: Also als Sklave bedeutete nicht an sich, dass man einen elenden Berufsalltag hatte sondern es war abhängig von dem Herrn den du hattest.

00:13:44: und jetzt geht so weiter.

00:13:46: also uneingeschränkten Respekt sollten sie ihren Chefs geben Nicht nur den guten und freundlichen Sondern auch denen die sich niederträchtig verhalten.

00:13:54: Es verdient nämlich Anerkennung.

00:13:56: eingesteht.

00:13:56: das ist eine Gnade vom Gott.

00:13:58: wenn jemand jetzt unrecht leidet sein Leiden geduldig erträgt weil er entschlossen ist, Gott treu zu bleiben.

00:14:07: Und dann sagt der eben, wenn ihr Fehler macht bei der Arbeit oder Stumpfwelt und dann Strafe kriegt sozusagen, ja da müsst ihr euch natürlich nicht verruhen damit musst du leben.

00:14:15: aber wenn ihr eine gute Arbeit macht, wenn Ihr leiden müsst obwohl ihr Gutes tut und dann standhaft bleibt das ist eine Gnade von Gott.

00:14:28: Wer zu beurteilen, Gott beschreibt dir für ganz viel in seiner Gemeinde einen normalen Arbeitsalltag.

00:14:36: Und die Aussage auf heute übertragen ist, es gibt richtig miese Chefs und berichtig beschissene Arbeitssituationen.

00:14:45: Indem du machen kannst was du willst, indem du alles richtig gut gemacht machst und dennoch nur kritisiert wirst, nur runtergemacht wirst nie Lob, nie Wertschätzung, nie Anerkennung bekommst.

00:14:57: Die Gehaltserhöhungen kriegt der andere, die Beförderung kriegt.

00:15:02: Oft sind so die Schnacker und die, die sich gut verkaufen können.

00:15:06: Die kriegen manchmal mehr als die, der die Arbeit machen.

00:15:11: Und das ist einfach die Realität damals auch heute noch.

00:15:15: Glücklicherweise werden wir heute nicht mehr geschlagen wie es da steht.

00:15:18: aber auch das ist nicht soweit weg.

00:15:20: ich habe im Internet geguckt.

00:15:21: man durfte bis nineteenhundert noch rechtlich Haus angestellt in Deutschland schlagen.

00:15:26: Also gesindeknächte, Putzleute und so weiter konntest du schlagen wenn du nicht zufrieden warst?

00:15:30: In Deutschland durfte man Azubis noch schlagen bis neunzehnteinundfünfzig!

00:15:35: Okay also es ist jetzt nicht völlig weit... also und in anderen Kulturen ist das auch heute nach so.

00:15:40: Wenn du nicht zur Frieden bist, kriegste einfach einiges.

00:15:43: Damals war's auch so.

00:15:47: Und manchen Chefs, wann kommst du nicht drum rum?

00:15:50: Was sagt Paulus, was sagt Petrus hier den Leuten?

00:15:53: wir dürfen lernen das zu akzeptieren, diese Art von Leid, von alltäglichen Leid zu akzipieren und zu ertragen.

00:16:01: Was heißt es?

00:16:02: Ohne bitter zu werden ohne depressiv zu werden, ohne selbst anzufangen ungerecht zu werden.

00:16:10: Petrus wird heute immer vor allen Dingen nicht aufhören weiter gute Werke zu tun in diesem Land Nicht aufhörn weiter einen guten Job zu machen auch wenn's keiner sieht Wenn du keine Luft.

00:16:19: mach deine Sache weiter so gut Du kannst.

00:16:25: Aber nicht nur das, sondern wir dürfen noch etwas lernen und es möchte ich folgendermaßen mal einleiten.

00:16:33: Es gilt nicht für alle wieder von uns.

00:16:34: aber ich weiß dass manche von uns wenn sie leid erfahren, wenn Dinge richtig schief laufen und das Leben richtig schlecht läuft dann denken manche an von uns sofort, dass die etwas falsch gemacht haben.

00:16:47: Dass wir nicht aufgemacht passen haben, dass wir irgendwie die Kontrolle verloren haben Und dann werden wir wüten und ärgern uns erst über uns selbst, dann über die anderen und am Ende über Gott.

00:16:59: Wir leben ja in einer Gesellschaft der Selbstoptimierung und viele von uns haben so verinnerlicht – und wir glauben tatsächlich zu tiefs – dass wenn wir alles richtig machen, wenn wir aufpassen oder achtsam sind, besonders wenn wir Gottes Gebote befolgen, genug beten, wenn man es richtig ernähren kann, genug Sport machen und genug schlafen, dann werden dadurch belohnt dass uns das Leid nicht trifft, weil wir alles richtig gemacht haben.

00:17:26: Und Gott will uns von diesem religiösen Leistungsdenken und von dieser eigentlich sinnlosen und hoffnungslosen und unbarmherzigen Selbstoptimierung wirklich befreien – und Leid ist ein Weg, wenn ich da hoffe, aber ein Weg wie er das tun kann!

00:17:44: Und Petrus macht hier den Leuten klar, es ist nicht nur irgendwie Shit Happens, sondern es ist Teil unser Berufung.

00:17:50: Er führt nämlich weiter fort in Pferß einundzwanzig und macht deutlich Leid, es kann Teil unserer göttlichen Berufen sein und ist oft nicht die Konsequenz unseres menschlichen Versagens.

00:18:02: Und er sagt denn dazu hat er euch berufen auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit einen Beispiel hinterlassen.

00:18:09: trete den seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg den er euch vorangegangen ist.

00:18:15: was heißt jetzt dieser Pfers?

00:18:18: Was bedeutet das?

00:18:19: Und mir ist dabei klargekommen, dass die ersten Christen – und wir hören das auch in der verfolgten Kirche – dass Jesus ganz anders im Leiterleben als wir.

00:18:34: Wenn wir Leiter leben, in welcher Form auch immer, dann fühlen wir uns in der Regel einer Position der Schwäche, der Bedürftigkeit, der Hilflosigkeit.

00:18:47: Aber weil wir alle so erzogen sind in unserer Gesellschaft dass wir alle kompetent und unabhängig sein wollen, passiert Folgendes wenn wir leiden.

00:18:57: Wir schämen uns!

00:18:58: Nicht nur das ist von schlecht jetzt sondern wir schäme uns auch noch dafür, dass es so ist.

00:19:03: Und was passiert in der Scham?

00:19:04: In der Schahm fahren wir an Regeln uns zu verstecken manchmal vor uns selbst, vor anderen und auch vor Gott.

00:19:13: Mir ist es sehr deutlich geworden, wie Schwäche und Scham zusammenhängen bei meinen Eltern.

00:19:18: Meine Mutter ist Ende Achtzig, mein Vater Anfang Einundneunzig Und wieder einfach ganz normale Körperfunktion ja dann immer weniger irgendwie funktionieren, wo die schwach werden ohne dass sie jetzt irgendwas falsch gemacht hat Einfach und mit Wie viel Scham das verbunden ist?

00:19:35: Einfach weil Sie schwach und bedürftig sind.

00:19:39: und Es unser Problem.

00:19:40: Dass wir oft wenn Wir leiden Wenn wir in Not sind, wenn wir erfordert sind, dass wir uns Jesus dann eben gerade nicht nachfühlen.

00:19:48: Wir fühlen uns von ihm verlassen und die ersten Christen laden uns ein, die Gegenwart Jesu grade dann an einem besonderen Maße zu suchen, wenn we leiden!

00:20:06: Ich möchte den Punkt noch mal deutlich machen.

00:20:08: Es geht ja darum, Jesus nahezu sein.

00:20:10: es gibt da rum die wir merken Wir sind in unserer Berufung.

00:20:13: es geht Ja Darum dass wir denken ich merke Gott wirkt an mir und Ich werde so wie jesus wenn ihr das so hört.

00:20:20: woran denkt Ihr Da?

00:20:24: Wann fühlst Du dich Jesu?

00:20:25: na wann fühlste Dich Wie ein guter nachfolger?

00:20:27: man fühlt du Dich So im Kern Deiner berufung.

00:20:31: Ganz Ehrlich.

00:20:31: Bei Mir ist es so Wenn Das Leben läuft Wenn ich meine Sünden und meine schlechten Charaktereigenschaften, wenn ich die so halbwegs im Griff habe.

00:20:42: Wenn eine Predigtgut ist und die Leute sagen Superrüdiger danke für die Predigt, weil Menschen zum Glauben kommen, wenn meine Gebete erhört werden dann denke ich ah jetzt bin ich auf dem richtigen Weg!

00:20:53: So soll es sein Und das ist nicht falsch aber total einseitig und es führt dazu dass wir Gott viel weniger erleben als die ersten Christen, weil Paulus sagt nämlich Folgendes.

00:21:11: In Philippa III.

00:21:11: Verszehn sagt er ja ich möchte Christus immer besser kennenlernen Ich möchte die Kraft mit der Gottlin von den Toten auferweckt hat an mir selbst erfahren Was ist denn so diese Erfahrung des Sieges und der Überwindung?

00:21:26: Und dann hört er dabei nicht auf wie ich aufgehört hätte Sondern macht weiter und ich möchte an seinem Leidenteil haben Nicht an seinem Sterben Okay?

00:21:35: Sterben für die Sünde kann nur Jesus.

00:21:38: Da haben wir nichts mit zu tun, aber an seinem Leidenteil haben so dass ich ihm bis in seinen Sterben hinein ähnlich werde.

00:21:48: Paulus fühlt sich auch dann mit Jesus eng verbunden.

00:21:51: Fühlt sich ganz in seiner Berufung sowohl in der Auferstehungskraft und eben auch wenn er leidet vielleicht sogar wenn das Leben dem Ende zugeht.

00:22:04: Und gerade obwohl er nicht falsch gemacht hat Und für die ersten Christen gehört das untrennbar zusammen.

00:22:13: Die Einladung vor uns ist auch anzufangen, das zusammenzudenken als zwei Seiten einer Münze.

00:22:22: und es hören wir ja von Lebensberichten oft wenn Leute durch richtig miese schwere Zeiten gegangen sind.

00:22:27: Die reden davon meistens so ambivalent.

00:22:29: Sie sagen auf der einen Seite war so schlimm.

00:22:31: dass will ich eigentlich nicht nochmal erleben aber auf der anderen Seite will ich das auch nicht missen und irgendwie bin ich auch froh, dass sich das erfahren hat.

00:22:38: Weil in diesen Zeiten habe ich Jesus so nahe und so konkret und so persönlich und so liebevoll erlebt – manchmal ist es so mächtig erlebt – mich das vorher und nachher noch gar nicht getan

00:22:50: haben.".

00:22:53: Und was ist meine Schlussfolgerung daraus?

00:22:55: Ist nicht, dass ich sage, super!

00:22:56: Ich brauche auch Krebs.

00:22:58: Ach super hauptsächlich meine Ehe fährt an die Wand und dann kann ich auf keinen Fall... So funktioniert das neue Testament.

00:23:05: Ein bisschen wie eine, wie Leute gesagt haben die so begeistert war dass Jesus ihnen in ihrer Gnade vergeben hat und sie Sünde noch zu was guten geworden ist.

00:23:16: Und dann Paulus sagt hey dann sollten wir doch weiter sündigen damit wir Gottes Gnaden weiterhin so großartig erfahren.

00:23:21: Und Paulus sagte nein ihr Deppen so funktioniert es nicht.

00:23:24: Wir suchen das natürlich nicht aber sagt mir das ich muss keine Angst haben wenn es kommt und vor allen Dingen ganz viele von uns verbraten ganz viel Lebenszeit und Energie nur um sich irgendwie für potenziell im Leid zu wattmen.

00:23:42: Und das müssen wir nicht mehr, weil wir wissen wenn es geschieht Jesus ist da und Bill Johnson hat in diesem Buch etwas gesagt was mich sehr berührt hat er gesagt in dem ganzen Trauerprozessin wo es ihm so richtig mies ging nach dem Tod seiner Frau hat der gesagt ich habe nie versucht stark zu sein.

00:24:01: Ich hab immer nur versucht jesus gegenüber treu zu bleiben und es tatsächlich ein Riesenunterschied.

00:24:11: Also der erste Grund, weshalb wir in unserem Leiden Jesus oft nicht so erfahren ist unsere gesellschaftliche Prägung und dass wir uns eher schämen und Jesus dann so in die Ferne rücken.

00:24:23: Und der andere Hauptgrund ist das wenn es schlecht läuft, wenn wir leiden, dass wir denken, dass Gott irgendwie sauer auf uns ist und uns bestraft.

00:24:32: Wir lernen nur gut zu leiden wenn wir verstehen Es ist Teil der liebevollen Erziehung Gottes sein kann und das ist aber nie lieblose Strafe.

00:24:48: Ich lese mal ein bisschen längeren Text vor, da ist eigentlich so'n bisschen selbst erklärend, hoffe ich zumindest.

00:24:55: Römer fünf fests eins bis fünf und ich hoffe der wird dieser Punkt deutlich.

00:24:59: Da beschreibt er die ersten drei Fässe eben des Großartig wie Gott es wie Jesus ist und kein Zweifel daran dass er uns liebt und gut mit uns meint und großartige Dinge für uns getan hat und tut.

00:25:09: Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus unseren Herrn.

00:25:16: Durch ihn haben wir freien Zugang zu der Gnade bekommen, die jetzt die Grundlage unseres Lebens ist und im Glauben nehmen wird es auch in Anspruch.

00:25:25: Darüber hinaus haben wir eine Hoffnung, die uns mit Freude und Stolz erfüllt.

00:25:29: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit

00:25:31: teilhaben.".

00:25:32: So würden wir sagen ja superarmen klar großartig.

00:25:35: darüber freuen wir uns und da hören wir meistens auf!

00:25:38: Und die ersten Christen gehen da weiter und sagen, es gibt noch einen anderen Grund zur Freude.

00:25:42: Wir freuen uns auch über die Nöte, die wir jetzt durchmachen.

00:25:47: Denn wir wissen das Not uns lehrt durchzuhalten!

00:25:49: Und wer gelernt hat, durchzahlend ist bewährt und bewährt zu sein festigt die Hoffnung.

00:25:56: Und in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht denn Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben und hat unser Herz durch ihn mit der Gewissheit erfüllt, dass er uns

00:26:06: liebt.".

00:26:09: Ich weiß nicht, wie du dir dein Leben vorgestellt hast oder immer noch vorstellt.

00:26:17: Als junger Mann vielleicht bevor ich Christ wurde, weil ich das so gelesen hatte, wäre gar nicht ganz happy ehrlich gesagt.

00:26:25: Überleg mal welche Lebensziele hast Du?

00:26:28: Oder hattest Du?

00:26:30: Also das war noch keine Zeit, als ich so um die zwanzig war oder so dass man so Mission Statements oder sowas formuliert hat.

00:26:36: Das wäre alles ein bisschen übertrieben.

00:26:38: aber wenn du mich gefragt hättest du eigentlich so im Leben dann hätte ich wahrscheinlich so ein bisschen überlegt und ich hätte wahrscheinlich gesagt Ich will einfach nur ein angenehmes bescheiden erfolgreiches und ruhiges leben für ist doch klar Und es war so dass ich mein Leben ausgerichtet habe.

00:27:03: Und bei dieser Lebenseinstellung, bei dieser Lebensrichtung und bei dieser Zielsetzung, wenn dann... also da können Leid- und Not- und Probleme die sind denn auf alle Fälle ärgerlich nervig einfach nur störend machen keinen Sinn müssen einfach nur weg oder verdrängt werden weil das passt überhaupt nicht dazu.

00:27:26: mittlerweile weiß ich dass diese Dinge an sich nicht schlecht sind oder das sind manchmal aus der Nebenwirkung dieser Ziele, die Gott mit uns hat.

00:27:34: Aber ich weiß, dass Jesus für mich und wenn ihr Jesus nachfolgen wollt, neudest.

00:27:40: aber dann gilt es auch für euch, das ist ein ganz anderes Lebensziel für uns hat's.

00:27:47: Und

00:27:47: d.h.,

00:27:48: mal so groß zu werden wie Jesus und mal so konkret auf dieses Thema bezogen heißt das Ziel ist einen geistlich reifer und mündiger Mensch zu werden.

00:28:00: Und ein Gottesliebhaar war ein Gottesanbeter.

00:28:03: immer mehr, das ist das Ziel!

00:28:08: Und Gott wird dieses Ziel mit dir und mir erreichen hat er versprochen.

00:28:13: Für jeden von uns ist dazu ein gewisses Maß an Leid anscheinend notwendig.

00:28:22: Mir wäre lieber ich könnte hier stehen sagen bei dir macht Gott eine Ausnahme vielleicht nicht nötig?

00:28:27: Nein wir alle haben ein ganz persönlich abgestimmtes Maß an Leid.

00:28:34: Und wir alle denken, warum gibt es nicht Belieger?

00:28:40: Das Krasse ist aber und das vielleicht auch tröslich dass das nicht nur für uns persönlich gilt sondern dass das Gleiche auch für Jesus gegolten hat.

00:28:47: Es gibt so Ferse im neuen Termest.

00:28:49: da reibe ich mich und weiß gar nicht ganz genau ob das theologisch eigentlich so stimmt.

00:28:54: Und dann gucke ich immer so ob das nicht eine spätere Handschrift ist die das vielleicht so reingeschoben hat.

00:28:59: Und auch dieser nächste Vers ist krass.

00:29:02: Aber ich glaube, das stimmt so.

00:29:04: Hebräer VIII.

00:29:05: Allerdings blieb es selbst ihm, also Jesus dem Sohn Gottes nicht erspart durch Leiden zu lernen was es bedeutet Gehorsam zu sein.

00:29:15: und wenn das für Jesus gilt wie viel mehr für uns?

00:29:20: Wie vielmehr für uns.

00:29:23: Noch mal Bill Johnson er sagt die Geist des Gaben die Gott uns schenkt sind umsonst.

00:29:32: Für geistliche Reife zahlt man einen Preis, teilweise einen sehr hohen.

00:29:37: Und wie ich schon gesagt habe in dem Moment wo wir ihn zahlen denken immer dass es ungerechnet ist eigentlich zu hoch und wir hadern mit Gott warum's nicht billiger geht.

00:29:47: Darauf kann ich keine Antwort geben.

00:29:49: ein bisschen mehr werde ich nächste Woche auf solche Fragen eingehen.

00:29:56: Das Nächste was das neue Testament meines Erachtens sehr deutlich macht Lernen können gut zu leiden, wenn wir verstehen dass dadurch das wer wir sind unsere Identität gestärkt werden soll und nicht geschwächt oder zerstört wird.

00:30:14: In Römer Acht für es sieben Dreißig sagt Paulus Folgen ist.

00:30:18: Röme Acht ist ein ganz krasses Kapitel so am Ende hinter Treffen Gottes Mega-Aussagen und Verheißungen treffen so auf ganz viel Leid und Herausforderung, was Paulus aus seinem Leben beschreibt.

00:30:32: Und in Vers sieben Dreißig sagt er Folgendes Aber durch den der uns geliebt hat sind wir in all diesen Dingen Die eine hier Übersetzung heißt überlegende Sieger.

00:30:46: Manche die noch Elberfelder Lutterkenne sind.

00:30:48: Wir sind mehr als Überwinder Paulinische Übertreibung und Wortschätzung.

00:30:55: Hier steht der Überwinder, das ist ja schon toll wenn man was überwindet aber du bist mehr als Überwinter.

00:30:59: Nicht nur du bist ein Sieger sondern bist so'n Übersieger!

00:31:04: Was heißt es?

00:31:07: Ein Überwinner, einen Überwinderen kennt die Not Die kennt das Leid Die kennt den Kampf des Lebens Und ein Überwender und eine Überwänderin kennt seine und ihre eigenen Schwächengrenzen und charakterlichen Abgründe.

00:31:30: Und ein Überwinder, einen Überwindern weiß dass Jesus den Sieg errungen hat und das deswegen das Allerwichtigste.

00:31:39: was tatsächlich nötig ist um einem Überwinter zu sein ist eben bei Jesus zu leiten seiner Nähe zu sein mit ihm verbunden zu bleiben um Teil an dem Sieg an diesem Übersieg zu haben den jesus errungen hat in Tod und Auferstehung.

00:31:54: Und weil das so ist, kann sich ein Überwinder eben auch seiner oder ihrer Schwachheit rühmen.

00:32:02: Aber bleiben wir nochmal bei dem Thema Identität.

00:32:06: um diesen neuen Umgang mit Leid und Problemen zu lernen müssen wir verstehen wer wir in Jesus sind wie Jesus uns sieht wozu Jesus uns berufen hat.

00:32:15: und ein Begriff ist eben Wir sind über Winder!

00:32:20: Deswegen ist es mal gut dass man so guckt wie bin ich selber geprägt?

00:32:23: was ist mein eigenes Selbstbild, wie sehe ich mich eigentlich?

00:32:27: Und dass du das ersetzt durch das Neue was Jesus geschaffen hat.

00:32:32: Das heißt wenn du überwinder bist dann heißt es Du bist kein Loser der immer wieder alle möglichen Chancen in seinem Leben vergeilt.

00:32:43: Du bist aber auch kein Opfer das immer nur ausgeliefert ist den Menschenumständen in denen sie sich befinden.

00:32:52: Du wirst aber auch keinen disziplinierter deutsche Arbeiter damit eigener Kraft und Intelligenz und Konzentration seine Ziele erreicht.

00:33:01: Beim Leid wirst du scheitern!

00:33:03: Du bist aber auch in Christus kein nettes, angepasstes Mädchen was zu einem Jahr und Armen sagt und hofft dadurch irgendwie nirgends anzuengen um gut durchs Leben zu kommen.

00:33:12: Nein.

00:33:14: Ah, du bist auch kein Stoiker oder vielleicht ein Buddha der entspannt meditieren versucht sich sozusagen emotional und die Menschen und die Bedürfnisse der Welt einfach vom Leib zu halten und dem Leib dieser Welt sich zu distanzieren, auch das bedeutet nicht überwintert zu sein.

00:33:35: Überwinterte zu sein bedeutet dass wir wissen es, wir stehen es hier daran leben, dass wir geliebte Kinder, Söhne und Töchter des wunderbaren himmlischen Vaters sind die untrennbar durch unseren Glauben, durch unsere Taufe mit Jesus verbunden sind eben in seiner Auferstehungskraft, in der Kraft des Heiligen Geistes und in unserem Leiden oder irgendwie.

00:34:02: Petrus ist ausgedrückt hat, Paulus ist ausgerückt hat.

00:34:04: zum Schluss.

00:34:06: Damit möchte ich schließen Philippa IV verse zwölf bis dreizehn.

00:34:10: er sagt Ich kann sowohl Erniedrigung als auch mit Überfluss umgehen.

00:34:18: Ich bin denn alles eingeweiht?

00:34:20: Ich weiß wie es ist satt zu sein oder zu hungern.

00:34:23: Ich kenne über Fluss und Mangel und zwar an jeder Hinsicht sich noch materiell, beziehungsmäßig, emotional.

00:34:32: Und dann die Schlussfolgerung durch den der mich stark macht kann ich in allem bestehen und was das praktisch für uns bedeutet und wie wir als Gemeinde oder als Einzelne da vielleicht auch konkret reinwachsen können.

00:34:52: Das schauen wir uns nächste Woche an.

00:34:55: Amen!

00:34:57: Wir singen zum Abschluss jetzt noch Eine schöne Kirchenlied, wir sammeln dabei die Kollekte ein.

00:35:03: Vielen Dank für alle finanzielle Unterstützung auf diesem Weg.

00:35:07: Ich könnte schon aufstellen ich werde vorher aber nochmal beheben.

00:35:17: Ja lieber Herr, ich weiß wenn ich diese Predigt kurz nach meiner Bekehrung gehört hätte... ...ich hätte sie gehasst!

00:35:27: Ich hätte mich so richtig geärgert!

00:35:31: Ich hatte gedacht es kann doch nicht sein das muss doch anders gehen.

00:35:38: Ich bitte Dich um Vergebung für die vielen, vielen Jahre auch immer noch dann, wenn ich das tue.

00:35:42: Wenn ich Dich vor mein Lebenskarren spannen möchte... ...wenn ich DICH durch meine Gebete und meine Hingabe dadurch irgendwie überreden möchte,... ...dass Du mir hilfst meiner eigenen Lebensziele, nach meiner eigenen Definition von Erfolg und Fülle, dass Du mir dabei hilf, sie zu erreichen.

00:36:08: Ich bitte dich um Vergeben und danke Dir, dass du erst mal vergibst!

00:36:14: Aber ich danke dir so sehr, dass du mich mit hinein nimmst und uns alle mit hineinen.

00:36:18: was so viel größeres.

00:36:21: Danke dir für deine endlose Liebe und Gnade.

00:36:25: Danke ja für deine Barmherzigkeit die jeden Morgen neu ist.

00:36:28: Wir danken dir für Deine Treue, die nie aufhört auch wenn wir sie zum zwölf tausendsten Mal einfach nicht verdienen.

00:36:39: Und Du einfach zu deinem Bund stehst und zu Deim Commitment zu uns und dafür danke ich Dir so sehr!

00:36:47: Danke dir, für die Freiheit als dein Sohn leben zu dürfen.

00:36:53: Danke dir für all den Vorgeschmack schon an Herlichkeit und Himmel und Freude, die du schenkst.

00:36:59: Danke für das neue Leben, ewige Leben was angefangen hat, was du voll enden wirst wie es weitergeht.

00:37:06: Ich danke dir so sehr, jedes Kosten seiner Herrlichkeit Und ich danke dir dass meine, dass unsere Berufung so viel größer ist als das, was ich so Anfang zwanzig mehr erhofft habe.

00:37:23: Die Erfüllung eines gesunden erfolgreichen bürgerlichen Lebens.

00:37:31: Danke Herr, dass du dich da nicht darauf einlässt.

00:37:35: Danke, dass Du mehr hast für uns und wir wollen lernen ja zu sagen wenn der Zugang und das erfahren, wenn das erleben dieser Fülle eben auch mit Leid verbunden ist.

00:37:50: Wollen wir lernen dir zu vertrauen?

00:37:54: Und dabei hier zu bleiben, habt ihr Dank dafür.

00:37:56: Heiliger Geist wirke du das in uns!

00:37:59: Amen.

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Predigten der LUKAS GEMEINDE in Berlin Schöneberg. Wir leben nach dem Motto "Beziehung tut gut". Interessante und informative Predigten aus dem Herzen Berlins. https://lukas-gemeinde.de

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