Predigten
00:00:06: Wie schon angekündigt predige ich heute über den zweiten Teil einer Predig mit so ein bisschen herausfordernden Titel.
00:00:17: Ich habe auch letzte Woche gesagt, dass manche vielleicht auch ärgerlich finden dieses Thema wie können wir lernen gut zu leiden?
00:00:28: und erster mal ist eine ganz natürliche Reaktion natürlich das man Leid- und Schmerz an sich gar nichts Gutes ist, aktivibel auch dass es in sich nicht gut ist und das wir deswegen ganz natürlicherweise irgendwie auch versuchen dem aus dem Weg zu gehen.
00:00:46: Das zu verdrängen, das zu vermeiden.
00:00:50: aber wir leben an einer geschallenden Schöpfung und wir können Konfrontation mit Leid eben nicht vermeiden.
00:00:56: manche kriegen das schon ganz Anfang des Lebens mit anderen von uns trifft es später.
00:01:03: Ich habe überlegt, fasse ich die erste Predigt noch mal ein bisschen zusammen und hab mich dagegen entschieden weil sie tatsächlich in sich relativ komplex ist.
00:01:13: Und ich würde euch einfach einladen hört sie nach da habt ihr ein vernünftiges Fundament und genau nicht.
00:01:20: steigt tatsächlich jetzt dann doch relativ schnell steil ein um nochmal praktisch zu gucken was wie können wir das lernen gut zu leiden und was heißt das?
00:01:33: Das heißt natürlich von dem, wie ich das Leben verstehe.
00:01:37: Wie ich das leben in der Nachfolge mit Jesus verstehe.
00:01:40: heißt es Was muss geschehen oder was darf Gott mir schenken oder in mir bewirken dass sich trotz Schmerz und Leid und Enttäuschung Gott treu bleiben kann Dass ich dabei sogar im Glauben wachse dass so Realitäten wie die Erfahrung und den Nähe Gottes, das sie nicht abnehmen dadurch sondern vielleicht eher sogar zunehmen.
00:02:04: Und dass dieses oberste Gebot Gott und die Menschen zu leben, dass auch das nicht weniger wird durch Leid und Enttäuschung und Schmerz, sondern eher mehr wird.
00:02:16: Das ist mein Anliegen dieser beiden Predigten.
00:02:21: biblisch kann man sagen ja?
00:02:23: Wie werden wir zu überwindern?
00:02:25: oder wie können mit Paulus das letztlich sagen.
00:02:28: Ich kann sowohl mit der Niedrigung als auch mit Überfluss umgehen, ich bin dann alles eingeweiht, ich weiß wie es ist satt zu sein oder zu hungern und ich kenne Überfluß-und Mangel.
00:02:39: Und dann durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen und es ernst zu nehmen und zu sagen, ich glaube tatsächlich dass eine Realität ist, in die wir hineinwachsen dürfen.
00:02:57: Und ich glaube, um dahin zu kommen ist das hauptsächlich eine Frage des Vertrauens und der Frage des Trostes.
00:03:03: Das sind so meine ersten beiden Punkte dieser Predigt und die nehmen auch drei Viertel der Zeit ein.
00:03:08: Wenn ihr jetzt danach sagt gut es reicht mir jetzt auch mehr kann ich eh nicht aufnehmen ist auch gut.
00:03:14: Ich habe aber dennoch drei Punkte weil ich irgendwie dachte sie gehören schon noch dazu um das Bild abzurunden denn es ist auch nach einer Frage der Dankbarkeit der Gemeinschaft und der Hoffnung.
00:03:26: Aber die drei Punkte werde ich tatsächlich zum Schluss sehr kurz machen.
00:03:30: Und deswegen steige ich jetzt gleich sofort ein, es ist eine Frage des Vertrauens und die ganz einfache Aussage am Anfang ist Die Konfrontationen und die Erfahrung von Leid erschüttert unser Vertrauen in Gott.
00:03:53: über Leid und Schmerz.
00:03:54: Eins eher philosophischer Art, das ist auch interessant und eins ganz persönlicher Art als er seine geliebte Ehefrau verloren hat und er so den Trauerprozess beschreibt.
00:04:03: und in diesem Buch sagt er was die Herausforderung von Leid ist nicht die Gefahr nicht mehr an Gott zu glauben sondern er sagt die eigentliche Gefahr ist zu glauben Gott sei nicht der für den wir ihn hielten.
00:04:21: Anders ausgedrückt.
00:04:22: Leid erschüttert unser Gottesbild und das ist nicht nur negativ, okay?
00:04:29: Manches falsche Gottesbild.
00:04:31: Mancher naiefer Kinderglaube auch mancher magischer Wunschglaue der auch in einigen charismatischen Kreisen doch gepflegt wird oder aber auch so eine religiöse Werkgerechtigkeit die irgendwie in uns allen steckt.
00:04:48: Die wird durch Leid erschüttert und auch enttäuscht.
00:04:52: Und das ist in dem Sinne auch gut so, weil nur dann wird tatsächlich den Gott Abrams Isaacs und Jakobs tatsächlich und den Vater Jesu Christi wirklich entdecken können.
00:05:08: Leid und Schmerzen mal anders auch zurückführen deswegen in der Regel nicht dazu zumindest wenn man schon so christlich auch so unterwegs ist dass wir daran zweifeln, ob es Gott gibt.
00:05:20: Sondern wir fangen an zu zweiflen, ob Gott gut ist.
00:05:23: anders ausgedrückt.
00:05:24: Leid macht uns in der Regel nicht zu Atheisten sondern zu Zynikern.
00:05:31: Was sind Zynika?
00:05:33: Zyniker selbst sind sich nicht so beschreibt man Leute die zurückgehen aus der Realität, aus der menschlichen Realität die emotional zu überfordernd ist und sie versuchen das Leben quasi mit so ein bisschen Abstand zu verstehen und zu analysieren.
00:05:51: Und diese Zyniker nehmen für sich in Anspruch, den wahren Kern der Dinge zu erkennen.
00:05:56: Die sagen, dass was so äußerlich ist – es eigentlich falsch!
00:06:01: Wir sind in der Lage, in den Kernen zu gucken, in dem worum es eigentlich geht.
00:06:06: Wir lassen uns nicht mehr blenden vom Äußeren.
00:06:10: Das sind dann Menschen, die solche Aussagen machen wie auch Kirche, vielleicht organisierte Kirche.
00:06:16: Lass mich damit in Ruhe, da geht es nur ums Geld.
00:06:19: Im Kern geht's nur um Geld oder Politik auf keinen Fall.
00:06:22: Da geht das nur um Macht.
00:06:24: und ihr Christen mit eurer christlichen Nähstenliebe, das ist alles verschleierter Egoismus.
00:06:31: im Kern sind wir alle Egoisten und keine Unterschiede.
00:06:37: Und dann nicht so ist wie es scheint gibt es auch letztlich nichts und niemanden worauf man sich wirklich verlassen kann wo man wirklich drauf vertrauen kann Gott nicht, die Bibel dann auch schon gar nicht.
00:06:52: Man kann ja nur irgendwie gucken wie man gut durch Leben kommt.
00:06:55: Diese Lebensstrategie ist sehr weit verbreitet unter Akademikern weil man diesen Lebensstil sehr gut verschleiern kann über intelligenten Humor.
00:07:07: Man lernt so eine zynische ironische Art und Weise und hat zu allem einen cleveren Kommentar um ein, damit die Schwierigkeit des Lebens hält man so ein bisschen auf Abstand.
00:07:23: Die Herausforderung bleibt aber.
00:07:26: Wie können wir lernen und wieder neu ergreifen und wirklich glauben dass Gott uns weiterhin liebt das er uns immer geliebt hat?
00:07:33: Und dass der nicht nur theoretisch gut ist sondern es konkret gut mit mir persönlich auch meint trotz Leitschmerz und Enttäuschung.
00:07:42: Weil es so wichtig ist werde ich versuchen an das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu kommen und ich möchte mal ein ganz doofes praktisches Beispiel machen, was wahrscheinlich einige von uns kennen.
00:07:51: Und zwar wenn man barfuß durch die Wohnung läuft und sich ausverzehnt den kleinen C am Tisch oder am Stuhlbein stößt – am allerschlimmsten auch wenn man irgendwie müde ist nachts usw.
00:08:04: und eigentlich nur seine Ruhe haben will und dann so durch diesen stechenen Schmerz aufschreit Was dann in der Regel bei den meisten von uns kommt, ist eigentlich wirklich Wut und Ärger.
00:08:18: Die Frage ist wer ist Schuld?
00:08:20: Wo ist der Schuldige?
00:08:22: Das ist das, wenn etwas schiefläuft, wenn wir damit konfrontiert sind.
00:08:25: Nehmen wir mal dieses blöde Beispiel mit dem Tisch.
00:08:27: Ich kenne es.
00:08:28: ich stoße mir den Tisch Und dann möchte ich eigentlich diesen blöden Tisch so einen richtigen Einlauf geben und mal erklären was er alles besser machen könnte im Leben.
00:08:36: Ich weiß natürlich, dass ich mit diesem Ding hier nicht so viel weiterkomme.
00:08:39: Irgendwo hin mit meiner Wut.
00:08:41: Dann ärgere ich mich über mich selber.
00:08:43: Dass ich da besser aufpassen müsste und eine bessere Haustuhe tragen.
00:08:45: Und was weiß ich?
00:08:46: Was ich noch alles machen könnte... Deinem nächsten Zug ärge ich mir über meine Frau die wahrscheinlich den Tisch ganz bisschen verschoben hat und so.
00:08:52: Deswegen bin ich dagegen gelaufen.
00:08:57: Und ich merke auch nach dem Ende ärger' ich mich eigentlich ganz diffus über meine Existenz!
00:09:05: dass ich überhaupt in so eine Welt leben muss, wo ich so unverhofft mit einem Schmerz konfrontiert bin.
00:09:11: Das finde ich persönlich eine Frechheit!
00:09:14: Ich finde das eine Zumutung und es geht eigentlich nicht.
00:09:19: Und am Ende zumindest unbewusst und gefühlsmäßig ist eigentlich immer doch irgendwie Gott schuld oder er hat ja die Welt geschaffen und hätte sie auch anders machen können, hat so viel zugelassen an Bösen und Unheile
00:09:34: usw.,
00:09:35: dass mich das jetzt hier in dem Moment so trifft.
00:09:40: Anders ausgedrückt, es ist ein weniger humorvoller Schmerz führen zu Wut und Ärger.
00:09:47: Und das führt eigentlich unweigerlich – vielleicht nicht für alle von uns, gibt wahrscheinlich auch so ein paar reinen Herzens ich gehöre nicht dazu – führt das unweigertlich zur Rebellion?
00:09:59: Was meine ich damit?
00:10:00: Wir wünschten Wir könnten selber bestimmen.
00:10:03: Ich wünschte, ich hätte wäre gefragt worden um das Leben so zu strukturieren damit mir so etwas nicht passiert dass das Leben besser läuft.
00:10:14: und wenn sich das zu Ende denke würde ich natürlich nie aussprechen weil es peinlich ist und theologisch schwer zu rechtfertigen.
00:10:19: aber eigentlich würde ich mir wünschen dass ich selber Gott bin Und dass Gott mich gefragt hätte wie das Leben hier auf der Welt besser läuft.
00:10:28: Wenn ich mich dann beruhigt habe Und der Schmerz abklingt und so weiter, und ich dann wieder zu Sinnen komme.
00:10:35: Dann kriege ich auch so ein realistisches Selbstbild und denke, ah, wahrscheinlich wird es der Welt doch nicht besser gehen.
00:10:42: Und meinem Lieben und der Umfeld in meiner Gemeinde wenn ich Gott wäre.
00:10:45: Also scheinlich ist das schon okay so Aber die Frage bleibt dennoch Wie kann ich lernen Gott zu vertrauen, der doch letztendlich irgendwie mitschuld ist an dieser Misere?
00:11:01: Oder wie kann ich beten, wie David im Psalm siebenzwanzig?
00:11:04: Doch ich vertraue fest darauf, dass ich noch sehen werde, wie gut Gott ist solange ich lebe.
00:11:11: Vertraue auf den Herrn, sei mutig und tapfer und hoffe geduldig auf den Herr.
00:11:17: Wie schaffen wir
00:11:17: das?".
00:11:18: Und in meiner Erfahrung ist der allererste Schritt zum Vertrauen dass wir Gott ehrlich unser Herz ausschütten, wie es im Zeitpunkt zweihundsechzig steht.
00:11:27: Vertraut auf ihn zu jeder Zeit ihr Leute aus meinem Volk!
00:11:30: Schüttet euer Herz vor ihm aus, denn unsere Zuflucht ist Gott.
00:11:37: Vielleicht gibt's noch einen anderen Weg?
00:11:38: Ich kenne keinen.
00:11:40: Das bedeutet all das was sich in mir... Und manches kann ich auch nicht vermeiden.
00:11:45: An Wut, an Ärger, an Enttäuschung und an Rebellion in mir angesammelt hat durch die Erfahrung von Leid direkt oder indirekt.
00:11:55: Gott lädt... mich lädt uns ein das vor ihm auszuschütten.
00:11:59: Das Wort bedeutet auch Auszugeessen.
00:12:02: was sich an diesem Wort mag ist dass das ja so'n Brei ist alles auf einmal Dass es nicht sortiert ist.
00:12:09: Es ist grammatikalisch muss das nicht richtig sein Theologisch muss sein.
00:12:15: Das kann auch sehr viel, kann auch respektlos irgendwie Gott sich anhören.
00:12:21: das ist vielleicht emotional und irgendwie auch kindisch und irrational.
00:12:25: ja all das ist das wahrscheinlich einfach weil es erst mal alles raus soll.
00:12:29: wir sollen Gott das hinschütten wir sollen das ausgießen.
00:12:34: wir sollen nicht mit Chejibiti einen gut strukturierten Leidensbericht schicken.
00:12:39: daran ist Gott nicht interessiert.
00:12:40: er möchte dass wir unser Herz Ausschütteln.
00:12:46: Und erst wenn wir das getan haben, entsteht in unserem Herzen und unserem Inneren unser Gefühlen und unserem Denken etwas Raum für die zweite notwendige Erfahrung, die wir dann brauchen – und zwar ist es die Erfahrung des göttlichen Trostes.
00:13:06: Jesus selber sagte Matthäus V, glückselig die trauerenden, denn sie werden getröstet werden!
00:13:13: Das ist jetzt sicher nur so ein Spruch?
00:13:15: Ich glaube, Jesus meint das ernst.
00:13:17: Ich glaube dabei wirklich, dass es möglich ist.
00:13:20: Paulus schreibt von einer Erfahrung, von der ich auch glaube, dass sie real war damals und sie real sein kann heute.
00:13:26: Er sagt gepriesen sei der Gott- und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmung und Gott allen Trostes.
00:13:34: Der uns tröstet in all unser Bedrängnis damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängen sind durch den Trost mit dem wir selbst vom Gott getröstet werden.
00:13:44: Denn wie die Leiden des Christus überreiche von uns kommen, sie ist auch durch den Christus unser Trost.
00:13:53: Überreich!
00:13:58: Und ich glaube das ist wichtig.
00:14:00: zumindest war es für mich denn einfach wirklich total hilfreich dass ich mir ganz bewusst vorstelle diesen Trosten nicht vom Gott empfangen soll Das es tatsächlich genau dem entspricht Wie der zwischen einem Kind und im Elternteil läuft wenn's gut läuft Dass wir genauso vorstellen dass der liebende Vater, mein Liebener Vater im Himmel mindestens genauso gut trösten kann wie ein kompetentes Elternteil hier auf der Erde und das hätte es gerne macht.
00:14:28: Und deswegen sind wir glaube ich eingeladen uns das wirklich vorzustellen.
00:14:33: also eine klassische Szene Wo Vater oder Mutter ein Kind tröst, ist der folgende.
00:14:39: Das Kind kommt an, stellen wir uns mal vor.
00:14:41: Ihr könnt euch die Augen schließen und mir das vorstellen.
00:14:43: Vier oder fünf Jahre ganz erschüttert, ganz aufgewühlt weil jemand das Spielzeug weggenommen hat oder das Knie aufgeschlagen ist oder man beim Fußball nicht gewählt wurde oder an den Haaren gezogen worden oder man nicht mitspielen darf also richtig schlimme Dinge, die passiert sind.
00:15:02: Und das Kind kommt mit der ganzen Not zu einem ernten Elternteil.
00:15:07: Das Erste, was der oder die Trösende macht ist das es eigentlich eine Art von Körperkontakt herstellt muss nicht immer auf dem Schoß sein aber es muss irgendwie etwas Festes sein.
00:15:19: etwas erfahren ist dass sie sagt da ist jemand keine Theorie da ist wirklich jemand real für mich da.
00:15:28: Zweitens wenn so abläuft ist dass das Kind anfangen Nicht eben zu erzählen, sondern das Herz auszuschütteln.
00:15:34: Nämlich zu jammern, zu heulen, zu schluchzen und zu schimpfen.
00:15:38: Habt ihr so ein Kind für euch was so bebt?
00:15:41: Gar nicht!
00:15:41: Gar nicht die Worte rausricht weil es einfach so erschüttert ist und so ärgerlich und so traurig.
00:15:47: Genauso sollen wir vor Gott werden.
00:15:51: Und Vater und Mutter stellt sicher dass das Kind genau weiß, dass es gesehen und gehört wird.
00:15:59: Okay, das hält Blickkontakt.
00:16:01: Das hält die Hände und ist umarmt.
00:16:02: Es ist ganz wichtig!
00:16:03: Das Kind weiß in dem Moment, Mama und Papa sind für mich da.
00:16:08: Wie kriegen Sie es mit?
00:16:09: Ich bin gesehen.
00:16:11: In dieser Phase macht der oder die Trösende, stellt keine Fragen nach dem Warum.
00:16:18: Was ist hier passiert?
00:16:19: Warum ist das so?
00:16:20: Keine Bitte um Erklärung.
00:16:25: Es gibt in der Zeit auch keinerlei Vorwürfe Und auch keine Vorträge darüber, was du hättest besser machen können damit es nicht passiert.
00:16:33: Null Komma Null.
00:16:36: Elternteil ist nur da und macht den Kind klar ich bin da für dich, ich höre dazu ich seh dich.
00:16:44: Und bei manchen Kindern ist das körperlich ein bisschen wichtiger andere so... Das ist die Gegenwart einer Person, bei der ich sicher bin.
00:16:58: Und die Sicherheit muss auf zwei Ebenen erfolgen.
00:17:01: Die Sicherheit ist erstmal dass ich ganz sicher bin in der Liebe und Annahme dieser Person.
00:17:07: Sie will nichts weiter von mir als nur sicherzustellen, weil ich geliebt und angenommen bin.
00:17:18: eine gewisse Stärke, Kraft und Macht haben.
00:17:21: Weil ich in der Zeit eben sicher sein muss, dass diejenigen, die mir Leid verursachen, die haben gerade keinen Zugang zu mir.
00:17:28: Mama und Papa ist stärker als die blöde Freundin oder der blöden Bruder, der jetzt vielleicht so zu mir kommt.
00:17:34: Das ist ganz wichtig!
00:17:35: Wenn das nicht sicher ist, dann gibt es kein
00:17:37: Trost.".
00:17:39: Und das Interessante ist, dass dadurch mir deutlich geworden ist.
00:17:42: Dass das Wort Trost und Vertrauen, dass die beiden Konzepte ganz eng miteinander verbunden sind weil im Alten Testament das Wort für Vertrauen hat im Kern Sicherheit!
00:17:52: Die Logik ist immer biblisch so, dass wir sicher sein dürfen.
00:17:56: wenn wir unser Leben unsere Anliegen einer Person anvertrauen wo es gut aufgehoben ist dann sind wir sicher.
00:18:05: Da ist das Bild in der Bibel, dann haben wir quasi auf Fels gebaut.
00:18:08: Auf Stein, das ist sicher!
00:18:10: Und am Ende werden wir geährt und haben Zugang zur Herrlichkeit, dass so das eine Muster des Vertrauens und das andere ist... Wenn wir unser Vertrauen auf etwas setzen was nicht trägt wo ich nicht sicher bin, dann ist es wie auf Sand gebaut.
00:18:25: Das führt dann am Ende zu Konzepten in einer Bibel wie Beschämung oder Schande.
00:18:30: Ich glaube da baut auch ein Kind am Zaun rum Genau, will auch sein Leben auf Stein bauen.
00:18:40: Also das sind die Punkte So.
00:18:43: und jetzt ist aber die Frage ich habe ja gesagt die frage Leid stellt unmittelbar wir wollen oder nicht ob es bewusst zuwenden oder im Hintergrund lassen Die warum frage was passiert jetzt mit der warum fraged?
00:18:55: erst wenn das kind Ganz zur ruhe gekommen ist wenn der troß wirklich gelandet ist?
00:19:01: Erst dann werden die eltern irgendwann vielleicht fragen und sagen okay Was ist da jetzt eigentlich passiert?
00:19:08: Was war da so schlimm, was hättest du vielleicht auch besser machen können.
00:19:13: Das ist doch etwas, das man nicht ändern kann.
00:19:18: Anders ausdrückt für uns Erwachsene erst nachdem wir Trost erfahren haben und unser Vertrauen zu Gott wieder hergestellt werden, erst dann schaffen wir es endlich unsere bewusste oder unbewusste Rebellion gegen Gott.
00:19:31: Unser Wunsch selber Gott spielen zu wollen den können wir loslassen und können uns Gott ganz wider Vertrauen.
00:19:40: Und in dieser demütigen Haltung dann ist es total sinnvoll, auch die Warumfrage muss man nicht.
00:19:46: aber man darf denn durchaus sich diese Warumfrage wieder zuzuwenden.
00:19:51: Aber auch da sind wir zweierlei deutlich geworden im Laufe der Jahre.
00:19:55: Selbst wenn ihr im Nachhinein und Ruhe vielleicht mit einem Freund, Freunden, Ehepartner Seelsorge wie immer so ein bisschen über diese Sachen sprechen Es wird uns viel klar über dieses Leid.
00:20:06: Was waren so die Auslöser, das waren die Rahmenbedingungen?
00:20:08: Das war vielleicht die Schuld anderer Menschen, die berührt waren.
00:20:11: Vielleicht war auch meine eigene Reaktion nicht so gut.
00:20:13: Vielleicht gibt es tatsächlich auch was wo ich umkehren muss.
00:20:19: Das wird ein Teil erklären von dem Leid.
00:20:21: aber bei großem Leid wird es in der Regel immer einen Teil geben den nicht erklärbar ist.
00:20:31: vom Leid, der uns in dieser Welt nicht rational zugänglich ist.
00:20:36: Es gibt Anteile auf unsere Warum-Frage die werden nicht beantwortet werden.
00:20:41: Die bleiben ein Geheimnis.
00:20:46: und wenn wir zu dem Trost und Vertrauen zurückgekommen sind dann ist es auch okay weil wissen die Antwort liegt bei dem der mich liebt und der mir treu ist und er ein guter Gott isst und da hast du auch gut aufgehoben.
00:21:00: Und dann, wenn ihr mir diese Infos quasi nicht zugänglich macht.
00:21:04: Dann ist es okay und irgendwann vielleicht mit einer gewissen geistlichen Reife kann man auch ohne Bitterkeit und Groll sagen um Gott ist mir auch keine Erklärung schuldig.
00:21:18: Gott muss sich nicht vor mir rechtfertigen darf mir so viel erklären wie gut er ist.
00:21:25: aber er ist Gott und ich diene ihm und das ist gut so.
00:21:37: Damit könnte ich eigentlich aufhören, weil es eigentlich immer gut ist so den Blick auf was Positives zu halten.
00:21:44: Aber ich nehme euch mal ein bisschen rein mit meiner eigene Biografie, weil ich gemerkt habe vor einigen Jahren das gewisse Trost bei mir nicht landen kann, weil Ich etwas zu viel Raum gegeben hab und ich habe das auch schon einmal angedeutet in dem Friedigten die aus meiner Sicht mittlerweile der größte Freund des göttlichen Trostes ist und dass ist selbst Mitleid.
00:22:06: Und die schließen sich gegenseitig aus.
00:22:09: Selbst Mitleid ist glaube ich so ein bisschen die Folge von unserem Individualismus, wo wir ja so geprägt sind.
00:22:16: und da gibt es in verschiedenen Formen, da gibt's so eine arrogante Form, da gibts aber auch in so resignierter Form.
00:22:21: Die arrogante form lautet so ne?
00:22:24: Ich komme alleine klar, ich brauche niemanden auch Gott nicht So.
00:22:28: ich bin hart im Leben, ich schaff das und das andere isso in der resignierten form.
00:22:35: Keiner sieht und mag mich, weil sich sonst keiner um mich kümmert.
00:22:39: Müsse ich mich so um mich selber kümmern.
00:22:42: Mach mal ein paar Beispiele wie sich Selbstmitleid vielleicht anhören könnte.
00:22:47: Vielleicht könnt ihr euch da drin wiederfinden wenn wir uns zur Selbstmitteilen geht.
00:22:52: das innere Gespräch ist dann folgendermaßen hat immer so einen Aspekt von was für eine arme Socke ich bin und was mit weißen schlechten Menschen nicht zusammenleben muss.
00:23:02: Das ist immer diese Kombination.
00:23:05: Also, es ist... Jetzt muss ich die Suppe wieder ausbahnen.
00:23:11: Alles hängt an mir und die anderen kümmern sich mal wieder um gar nichts.
00:23:16: Keiner mag mich, keiner liebt mich.
00:23:18: Alle hacken nur auf mich rum.
00:23:20: Ich weiß gar nicht, was die Andere sind.
00:23:21: Der hat leblos!
00:23:23: Ich kann machen, was ich will.
00:23:25: Ich kann's ja doch keinem Recht machen.
00:23:27: Die Welt ist so ungerecht und meine Mitmenschen auch.
00:23:32: Jetzt stehe ich wieder alleine da und verlassen.
00:23:35: Die anderen sind auch derart egoistisch und ich schaffe das einfach nicht.
00:23:42: Ich bin zu Nichts zu Gebrauchen, aber die Ansprüche von Gott und der Anderen ist viel zu hoch.
00:23:53: Es ist wichtig zu verstehen dass selbst Mitleid kein Selbsttrost ist weil wir können uns selber nicht trösten.
00:24:00: Wir können zwar lernen, uns selber zu beruhigen und emotional zu regulieren.
00:24:04: Da gibt es ein paar therapeutische Techniken auch mit Atem so.
00:24:06: die sind durchaus sehr hilfreich.
00:24:08: aber trösten können wir uns selber nicht weil wir letztlich nicht selber bei uns gut aufgehoben sind.
00:24:16: Wir können uns nicht genug Sicherheit selber geben und der Fokus von Selbstsündleitung ist meistens negativ, defizitär orientiert von dem was mir fehlt und was für die anderen alle falsch machen.
00:24:29: Und der Fokus liegt halt auf etwas beim Trost, liegt auf das Positiven von Gottes Gegenwart und Liebe.
00:24:36: anders ausgedrückt selbst mit Leid schwächt uns letztlich und Trost stärkt uns.
00:24:44: Und Jeff hat mir das so zugespielt im zweiten Gottesdienst.
00:24:46: ihr seid jetzt also gleich ein bisschen klüger als die im ersten Gottesdiensten.
00:24:50: Und zwar das englische Wort Trost heißt eigentlich Comfort und es kommt ursprünglich, wo die immer so herkommen.
00:24:57: diese Bedeutung ein bisschen alt französisch und dann auch lateinisch.
00:25:00: Das heisst eigentlich Komfortis also mit Kraft mit Stärke.
00:25:05: eigentlich ist, wir sagen immer Trostes hört sich so ein bisschen an wie so ein nettes Konzept für so emotionale Leute die es brauchen Vor dem biblischen Hintergrund, vor dem Hintergrund wie Gott ist und wie Gott mit uns wirkt.
00:25:21: Das einfach noch stehen das ist Komfort des Konfortes.
00:25:24: da steckt eine unglaubliche Kraft und Stärke dahinter während unserer Selbstmitleid uns nur schwächt.
00:25:32: Und ich habe schmerzlich selber erkennen müssen und sehe es auch immer bei vielen anderen dass gerade unser Selbstmitlei ganz oft zu Verhaltensweisen in unserem Leben führt die zwar kurzen Trost versprechen Aber dann die Hilflosigkeit, den Ärger und die Einsamkeit eigentlich nur größer werden lassen.
00:25:48: Selbstmitleid ist eine der Hauptursache gerade für uns Christen für den ungesunden und unmoralischen Konsum, sei es von Sex oder Alkohol oder Essen oder materiellen Dingen.
00:25:59: Und das andere was ich bei mir entdeckt habe ist selbst mit Leid gibt mir die Rechtfertigung die innere persönliche Rechtfertigung, nicht die Verantwortung für die Dinge zu übernehmen in meinem Leben auf die ich Einfluss habe und zu denen Gott mich berufen hat.
00:26:19: Deswegen hab' ich gelernt – und wenn der Heilige Geist mich dran erinnert bin ich immer happy – dass, wenn Ich mir selber leidtue und mich selbst bemittleide... Und es ist meistens so, weil man ein bisschen Ruhe hat, in den Abendstunden oder so, während des Tagesbücher auch viel zu tun, aber wenn man so ein bisschen zur Ruhe kommt Man merkt, was vielleicht falsch ist oder was fehlt.
00:26:39: Oder welche Bedürfnisse nicht gestillt werden.
00:26:42: Wenn ich denn so da sitze und mir selber leid tu und mich selbst bemitleide, dann weiß ich mittlerweile das Ich, dass meine Seele sich nach etwas ganz starken sehnt.
00:26:52: Und es ist tatsächlich dieser göttliche Trost!
00:26:55: Und nichts anderes hilft an.
00:26:59: Dann gehe ich halt wieder in den Augen und sage, okay Gott, entschütte ich mal mein Herz vor dir raus?
00:27:04: Was ist denn da?
00:27:06: Wunder, da hat sich dann doch wieder was angesammelt, das ich gar nicht so offen schirm hatte.
00:27:11: Wir müssen dann lernen sitzen zu bleiben und nicht aufzustehen.
00:27:14: Sitzen zu bleiben ist hart!
00:27:17: Und die Gegenwart Gottes und seine Liebe auch zu erfahren.
00:27:20: Manchen hilft denn stiller, andere hilft ja vielleicht auch Musik oder so... Ich muss Gott erlauben und darf Gott dann erlaubt, dass seine Liebe und seine Gegenwart und seine Treue meinen Schmerzpunkte berühren dürfen.
00:27:34: manchmal weh, ist unangenehm.
00:27:35: Aber wenn ich dann sitzen bleibe, dann merke ich das aus dieser Berührung, dass ich mich auch beruhige und es tatsächlich heil werden
00:27:45: darf.".
00:27:47: Und das andere was sich auch in den letzten Jahren so gelernt hat ist, dass wenn ich diesen Trost erfahren habe der befähigt mich mit dieser Stärke aufzustehen um die Verantwortung in dieser Welt zu übernehmen zu der Gott mich berufen hat, mich ganz persönlich.
00:28:08: Dass ich sage auch heute werde ich mein Apfelbäumchen pflanzen und einbereichen als Ehemann, als Vater, als Sohn, als Pastor, als Freund, als Bürger wie auch immer.
00:28:21: Der Trost befähigt mich dazu ja zu sagen zu meinem Beitrag in dieser Welt durch den seiner Gnade und seiner Kraft dann auch mutig leisten möchte.
00:28:38: Soweit, drei Viertel der Predigt und ich weiß weit schon viel.
00:28:46: Jetzt könnt ihr ganz so sacken lassen wenn wir gleich noch die Lobpreiszeit.
00:28:49: Dennoch war mir wichtig noch ein paar andere Punkte zu nennen weil sie das Bild einfach abrunden und wie gesagt die mache jetzt tatsächlich relativ kurz.
00:28:59: Gut leiden zu lernen ist auch eine Frage der Dankbarkeit.
00:29:02: im Psalm Fünfzig für es Dreiundzwanzig steht wer dankopfert ehrt mich?
00:29:07: und baden einen Weg, ihn werde ich des Heilgottes sehen lassen.
00:29:12: Einfach drei Punkte.
00:29:13: hier wird von einem Dankopfer gesprochen das heißt es gibt anscheinend auch eine Form von Dankbarkeit die kommt uns nicht so leicht über die Lippen die kostet und zwar es geht ein bisschen gegen unsere Gefühlslage.
00:29:23: vielleicht eine Dankbarheit obwohl's grad hart ist obwohl es grad schwer ist Und die Verheißung dahinter ist dass da ein Weg gebannt wird.
00:29:35: Und es ist ja oft so, wenn wir so leiden auch um Selbstbetreite sitzen aber natürlich in großen Schmerzen oder so.
00:29:41: Die Perspektive des Lebens wird einfach sehr eng und wir nicht mehr links und rechts gucken und diese Art von Dankbarkeit öffnet oder fühlen uns ja auch hilflos und man könnte nichts machen.
00:29:51: und entsteht dann ein Weg und der Ziel oder eine Konsequenz dieses Weges ist das wir die Heil- und Rettung wieder neu oder zum ersten Mal sehen Und für uns als Nachfolger Jesu natürlich.
00:30:05: das ist eine Form von Dankwirkheit, die uns dann auch wieder diesen Blick auf das was Jesus für uns getan hat in Tod und Auferstehung.
00:30:13: Dass Gott da ein für alle mal gezeigt hat wie sehr er uns liebt dass der Blick dann wieder möglich ist.
00:30:33: Das vielleicht nur als persönliche Zeug nicht, wenn ich mit meinem Gebetspartner, der mich sehr gut kennt.
00:30:38: Wenn wir so zusammen beten und nicht da auch viel von Leid oder das was Schweres in meinem Leben sagen kann, wenn wir es bebeten aber erinnern uns auch immer ob unsere fühlen noch nicht dankbar zu sein Und das ist ganz interessant.
00:30:54: Es öffnet sich dann einfach die Perspektive Und wir gehen dann aus diesen Zeiten, selbst wenn die viel auch mit Leid und Schwierigkeit und Hilflosigkeit verbunden haben.
00:31:04: Wir gehen raus und merken am Ende als Kinder sind wir doch Gesegnete... also als Kindergottes sind wir Gesehnete überwinden und wir gehen denn so mutig wieder voran an unsere Aufgaben.
00:31:17: Also Dankbarkeiten.
00:31:19: ganz wichtiger Schlüssel gut mit Leit umzugehen!
00:31:23: Denn das vierte Auch nur kurz, ich hoffe das ist euch allen klar.
00:31:29: Das geht nicht alleine sondern nur in Gemeinschaft.
00:31:33: Nur eine weitere Herausforderung ist dass wir uns im Leid isolieren und zurückziehen und schämen und so weiter habe ich letztens aber auch viel drüber geredet Und die Aufgabe ist ganz bewusst dagegen anzugehen.
00:31:44: Eine schöne Verheißung, die uns alle betrifft jetzt nicht nur die Pastoren und die Seelsorger und so.
00:31:49: Wir alle sind aufgeregter.
00:31:50: Freut euch mit denen, die sich freuen und weint Und da werdet ihr merken auch hier in der Gemeinde, auch unter Christen.
00:32:01: nicht alle Brüdern und Schwestern sind gleich hilfreich im Leid.
00:32:07: Das muss man auch ein Stück weit akzeptieren.
00:32:11: Ich glaube ich bin jetzt besser als vor zehn Jahren, vor thirty-five Jahren.
00:32:16: kurz nach meiner Bekehrung hättest du mit mir Null anfang können bei diesem Thema über einen Hoffnungsoberfall.
00:32:24: ganz schrecklich Und deswegen bin ich auch beim Herzen mit den Dingen unter euch, die wir denken ihr habt keine Ahnung.
00:32:30: Ist okay!
00:32:32: Wir können da alle reinwachsen.
00:32:34: Okay?
00:32:35: Aber wir sind alle herausgekommen... Weil es gibt Menschen, die nicht so hilfreich sind, sondern die fördern noch die Entmutigung entweder weil sie so indirekt meistens dreck macht man's heute nicht mehr.
00:32:48: aber indirek zu sagen Mensch reißt sich zusammen, hört auf zu jammern Ich habe keine Zeit und keine Kraft für deine Schwäche Das ist dann nicht hilfreich, oder die gleich Tipps geben und sagen ungefragt.
00:33:00: Wenn du das machen würdest dann müsstest du auch nicht leiden.
00:33:05: Kann vielleicht manchmal sogar stimmen aber ist dann auch nicht hilfreich, auch nicht tröstlich.
00:33:11: Manche von uns, sie bemitleiden derart stark und es eine falsche Art von Empathie da kommt so viel vom eigenen Leid mit rein dass man denn gar nicht mehr weiß wo geht's hier eigentlich um mich?
00:33:22: Oder geht es eigentlich um die andere Person?
00:33:25: Und dann ist man eigentlich überfordert mit diesem ganzen Elend, was da auf einen Einströmen zu sammeln und das sind so ein bisschen wie unheilfreich wie das eigene Selbstmitleid.
00:33:36: Und deswegen sind am hilfreichsten die Menschen – wie gesagt, da geht es gar nicht um eine Ausbildung oder sogar nicht – die selber Trost im Leid gefunden haben und die keine Angst dafür haben, ein Stück weit miteinzutauchen in dein Leid.
00:33:52: Keine Angst haben wird dass Was das emotional macht.
00:33:55: oder wie Paulus ihm sagt, sind die Menschen, die gelernt haben sich mitzufreuen.
00:34:00: Oder auch die mit weinen können und da können wir alle drin wachsen.
00:34:05: wichtig ist dass wir nicht alleine bleiben.
00:34:07: Und schließlich und da zum Schluss nur zwei Bibelferse natürlich ist es letztlich auch eine Frage der Hoffnung und Paulus.
00:34:16: Ich weiß gar nicht genau wo steht er dich raussuchen sollen.
00:34:19: Das sagt ja wir trauern aber nicht so wie die Leute die Gott nicht kennen.
00:34:24: Wir trauern nicht ohne Hoffnung.
00:34:27: Im zweiten Grund, der Vier steht.
00:34:30: Denn die Nöte, die wir jetzt durchmachen sind nur eine kleine Last und gehen bald vorüber.
00:34:35: Und sie bringen uns etwas was von unvergleichlich viel Größerung gewicht ist.
00:34:40: Eine unvorstellbare und alles überragende Herrlichkeit, die nie vergeht.
00:34:45: diesen Satz zu sagen wenn jemand total im Leid ist noch nicht getrösten hat Das ist nicht hilfreich.
00:34:50: Es ist ganz offensichtlich, dass man da ein gewisses Vertrauen haben muss.
00:34:54: Ich glaube und das stimmt.
00:34:55: Und es heißt eben nicht in diesem Vers, dass es Leid was wir durchmachen jetzt eigentlich egal wäre oder dass es nicht relevant ist für Gott und dass es gar keine Auswahl hatten und man gar nicht drüber reden sollte weil zu klein ist.
00:35:09: Das meint ich nicht sondern Paulus der in diesem Brief viel auch über sein Leid und seine Nöte spricht, um Gebet bittet usw.
00:35:17: Er sagt nur im Vergleich zu diesem Überragend Schönen und Guten was da kommt wenn Gott neue Himmel und Neue Erdenschaft in den Gerechtigkeit und Frieden wohnt vergleicht dessen ist das sozusagen wenig unerträglich weil das was kommt einfach so überragend ist.
00:35:38: Und es ist auch ein Teil der biblischen Botschaft zu diesem Thema.
00:35:42: oder anders ausgedrückt wie bei Paulus und Römer Acht, denn ich bin sicher dass die Leiden der jetzigen Zeit im Vergleich zu der Herrlichkeit, deren uns sichtbar werden wird überhaupt nicht ins Gewicht fallen.
00:35:55: Die gesamte Schöpfung wartet ja sehnsüchtig auf den Tag an dem Gott die Herrlichkeit seiner Kinder offenbart.
00:36:04: Und damit möchte ich so zum Schluss kommen wer sind alle eingeladen als Nachfolger Jesu mit Schöpfung zu wagen.
00:36:14: Und durch die ganze Umweltthematik kriegen wir ein bisschen Gefühl dafür, wie auch die Schöpfung einfach säuft und mitleidet.
00:36:23: Wir sind eingeladen auch mit der säufzenden Menschheit zu warten aber eben – das bringt die Veränderungen im Vertrauen zu Gott von ihm getröstet dankbar in Gemeinschaft um Erhoffnung.
00:36:41: Das macht den Unterschied.
00:36:44: Amen!
00:36:46: Wir haben jetzt die Zeit der Anbetung und natürlich bei so einem persönlichen Thema muss man sich ein bisschen führen lassen, es ist jetzt gut wenn ich mit singe weil mir das so die Worte verleiht, sehe ich gerade so brauche manchmal trefft die Wort vielleicht nie gesagt, ich spreche vielleicht mal so persönlich mit Gott ziemlich da.
00:37:05: so ein bisschen raus bin aber noch drin.
00:37:06: das müsst ihr dann natürlich so gucken für euch.
00:37:10: Ich habe jetzt nicht organisiert, ich hoffe es finden sich so ein zwei Paare die stehen.
00:37:16: Wenn ihr so denkt ja ich würde gerne auch für jemanden beten mit dann würde ich mich freuen dass diejenigen sagen ja in dieser Zeit wenn ihr einen anliegen habt wenn ihr euch freuen würdet das ihr das jemanden sagen könnt das was euch auf dem Herzen liegt somit betet würde ich mir freuen wenn wir da so ein paar Teams hätten die das tun.
00:37:36: Wenn du ein Wort hast, wie wir für ersten Eindruck irgendwas so denken, es könnte Gottes Wort nicht nur für dich persönlich an uns als Gemeinschaft sein und kommen zu mir.
00:37:45: Und dann prüfen wir das ob das dir heute Platz hat.
00:37:50: Gut ich bitte euch aufzustehen für diese Anbetungszeit und nicht späte noch.
00:38:05: Ja lieber Vater!
00:38:06: Du bist der Vater allen Trostes und ich will dir dafür danken dass das stimmt.
00:38:17: Und ganz persönlich möchte ich jetzt an meinem Papa, muss sich gerade denken.
00:38:22: Im Krankenhaus.
00:38:23: vielleicht geht er, vielleicht schenkt sie nach ein paar Monaten Jahre und danke dass mich ihn so loslassen darf.
00:38:34: Danke, dass sein guter Vater war wie er es konnte.
00:38:41: Danke das ich ihm vergeben durfte für all das was er nicht wollte, was er mein himmlischer Vater geworden ist.
00:38:56: Wunderbar und perfekt in allem!
00:38:59: Und das bete ich, Heiliger Geist, dass du uns jetzt tröstest, dass wir das loslassen dürfen was nicht trägt.
00:39:07: Dass wir loslassen durften vielleicht auch Menschen oder Erwartungen die einfach überfordern.
00:39:12: Die vielleicht in sich gut sind aber nie kommen.
00:39:17: Herr Gespäthe, dass Du uns tröstes da wo es nötig ist.
00:39:22: Beteilige Geist dass wir empfangen dürfen Und letztlich sind es so die ganz einfachen Dinge, die wir wieder verstehen dürfen.
00:39:34: Deine Liebe, deine unverdiente Gnade, deine Treue, Heiliger Geist.
00:39:43: Führ und leite du uns jetzt durch diese Zeit!
00:39:45: Verherrliche du Jesus, verherrlichen den Vater.
00:39:49: trüster uns, stärker uns heile uns.